GodesbergerSchachklub
  1929

GSK-Archiv 2009

Jahresausgabe der Klubzeitungen

GSK-INFO und GSK-Kurier

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Dank
Persönliches
Entwicklung
Ehrenamt
Vorstand
Öffentlichkeitsarbeit
Das Jubiläum
Turnier-Bilanz
Alle Turniere des GSK
Klubmeisterschaft
Pokalmeisterschaft
Schnellschachmeisterschaft
Offene Blitzmeisterschaft
DWZ-Turnier
13. GODESBURG-OPEN
37. GODESBURG-Schnellturnier
Weihnachtsschnellturnier 2008
Weihnachtsschnellturnier 2009
Großes Nikolausturnier
Mannschaftsmeisterschaft
Blitzturniere
Pokalturniere
Im Kurier geblättert
Ausblick
Studien von Jochen Lehmensick
 

Dank

Das Jahr 2009 geht in wenigen Tagen zu Ende. Erneut kann der GSK auf viele gute Ergebnisse in Mannschafts- und Einzelkämpfen zurück blicken. Wiederum zeichnet der Bericht des Chronisten ein durchweg positives Bild des Klublebens. Lesen Sie selbst in diesem Heft, das zum 23. Mal erscheint und nun als Archiv-Ausgabe unserer Internet-Zeitung ‚GSK-Kurier’ gedacht ist, nachdem im 30. Jahr des Bestehens die Klubzeitung auf Papier, das ‚GSK-Info’, mit der 495. Ausgabe eingestellt wurde.

Wie schon seit vielen Jahren üblich, wollen wir auch in diesem Jahr zunächst in vielfältiger Form unseren Dank abstatten. Dazu eignet sich besonders ein solcher Rückblick.

Wir danken wie jedes Jahr den privaten Spendern und der Stadt Bonn. Ein Blick in unsere Haushaltsrechnung macht deutlich, dass die Einnahmen aus Spenden und Zuschüssen einen beachtlichen Teil der Deckungsmittel ausmachen. Nur mit dieser Hilfe lässt sich der Spielbetrieb in dem bisherigen Umfang finanzieren. Denn die Mitglieds-Beiträge decken nur die Standard-Ausgaben, also Miete, Verbandsbeiträge, Spielmaterial, Versicherungen und Reisekosten. Deshalb nimmt der Vorstand auch mit großer Sorge zur Kenntnis, dass zum einen die Bereitschaft der Mitglieder zu spenden eine deutlich sinkende Tendenz aufweist und zum anderen die überaus schwierige Finanzlage der Stadt eine weitere Kürzung der freiwilligen Ausgaben, damit auch der Förderung aller Sportvereine, befürchten lässt.

Gerne danken wir wieder am Ende dieses Jahres der Pfarrgemeinde für die gute Partnerschaft. Stellvertretend für alle nennen wir wie im Vorjahr Herrn Otto Schreiber aus dem Kirchenvorstand sowie Frau Anni Schumacher und Frau Maria Pudelko, die alle drei stets unentwegt bemüht sind, uns bei den überaus zahlreichen Wünschen zu helfen, vor allem bei den Terminabsprachen für die Mannschaftskämpfe an den vielen Wochenenden und bei allen Fragen die den Mietvertrag und das Heim betreffen.

Großer Dank gebührt ferner Thomas Jackelen, unserem Webmaster, für die ansprechende, umfassend informierende Klubzeitung im Internet, die wir seit dem Vorjahr ‚GSK-Kurier’ nennen.

Im Vorjahr schrieb der Chronist an dieser Stelle:

Der Vorstand sagt aber auch allen, die ‚im Verborgenen’ für den GSK wirken, herzlichen Dank. für Ihre beispielhafte ehrenamtliche Tätigkeit. Das sind insbesondere die Mannschaftsführer und die bescheidenen Helfer bei allen Turnieren, in der Jugendarbeit und bei den zahlreichen Veranstaltungen. Das sind aber auch die Mitglieder, die für die Mannschaftskämpfe stets ihr Auto zur Verfügung stellen und sogar fahren ohne selbst zu spielen. Ohne sie, die oft einen ganzen Abend oder Sonntag lang überhaupt nicht selbst an das Brett kommen, läuft im GSK nichts. Und für Sie alle sei diesmal Alfred Schlindwein ganz herzlich gedankt, der unermüdlich für ‚Kasse und Küche’ sorgt. Ohne ihn und seine Helfer gäbe es nicht die allseits vor allem von den Gästen gelobte ‚Gastronomie’ und die vorzüglich geführte sparsame Kasse ohne Beitragsrückstände.

Diese Worte gelten heute ebenso wie damals. Und sie sollen diesmal noch namentlich ergänzt werden um den Dank an diejenigen Mitglieder, die sich Woche für Woche um unsere weiter wachsende Jugendgruppe kümmern. Das sind Edwin Berkau, Ulrich Stehr, Achim Scheumann, Wolfgang Otto, Mathias Gerusel und seit kurzem Elvira Mass.

Und nicht vergessen werden soll auch der Dank an Sie alle für Ihre oft schon Jahrzehnte andauernde Treue zu unserem Klub.

Persönliches

Im Berichtszeitraum gab es mehrere bedeutsame Geburtstage. Erwähnt werden sie erst ab einem ‚halben Jahrhundert’ :

Martin Bahre (90!!) Dr. Bernd Müllenbach, Hedi Wahl, Gerd Schniggenberg, Robert Biedeköpper, Dr. Stephan Finge, Ulrich Wenning, André Schulz, Gottfried Schumacher, Klaus Fehlau, Hans-Ulrich Warnecke, Jürgen Eckermann, Dr. Berndt Gemein und  Karl Heinz Wittek.

Sechs Mitglieder begingen in diesem Jahr ein Klub-Jubiläum:

Horst Geuer (60 Jahre), Hedi Wahl und Horst Trosien (beide 40 Jahre) Jochen Lehmensick und Ludger Siemes (beide 30 Jahre) sowie Bert Breitenstein (25 Jahre).

Lang ist die Liste derer, die nun schon ein Vierteljahrhundert oder länger Mitglied im GSK sind:

Manfred Schmiedel (1946), Heinz-Josef Ullrich (1948), Günter Poell (1948), Horst Geuer (1949), Karl-Josef Beißel (1965), Gerhard Barning (1966), Ursula Schumacher (1967), Dr. Frithjof Wahl (1968), Karl Engeln (1968), Horst Trosien (1969), Hedi Wahl (1969), Hans-Peter Forsbach (1970), Dr. Stephan Finge (1973), Ulrich-Bernhard Wenning (1973), Gottfried Schumacher (1975), André Schulz (1975), Franz Langenfeld (1977). Robert Wessel (1977), Hans Lotzien (1977), Dr. Lothar Schüssler (1978), Ludger Siemes (1979), Jochen Lehmensick (1979), Manfred Henk (1980), Johannes Gilles (1980), Martin Dung (1980), Christof Wulfken (1980), Hans-Joachim Groß (81), Dietrich Osswald (1981), Jürgen Eckermann (1981), Gerd Schniggenberg (1982), Kurt Selter (1982), Dr. Joachim Wintzer (1982), Jakob Naahs (1982), Josef Hornischer (1983) und Bert Breitenstein (1984). Das sind 35 Mitglieder.

Kein Mitglied hat uns 2009 in die ‚ewigen Schachgründe’ verlassen. Aber ‚Nachwuchs’ stellte sich gleich viermal ein. Das hatte der GSK schon lange nicht mehr.

Entwicklung

Die Zahl der Mitglieder ist gegenüber dem Vorjahr erneut leicht gestiegen. Am Stichtag betrug sie 162. Der GSK nimmt nun in der Liste der größten deutschen Schachvereine Rang 5 ein. Die Finanzen sind geordnet. Eine Rücklage für Notfälle ist vorhanden. Weiterhin sind wir in der Bonner Region unbestritten die Nummer Eins und gehören im Schachverband Mittelrhein zu den Leistungsträgern in unserem Sport.

Das wohl wichtigste Ereignis des Jahres 2009 war das Vereinsjubiläum. Der GSK wurde am 1. August achtzig Jahre alt. Mehr dazu ausführlich an andere Stelle dieser Archivs.

Mit dem Abschneiden der Mannschaften in der Spielzeit 2008/2009 kann der GSK zufrieden sein. Lesen Sie auch hier in einem der nächsten Abschnitte dieses Berichtes was im einzelnen geschah. Sehr erfreulich ist die weiter fortschreitende Entwicklung unserer Jugendabteilung. Nochmals ausdrücklich herzlichen Dank an alle, die hier unermüdlich ehrenamtlich wirken.

Ehrenamt

Wie seit vielen Jahren üblich wird für die Nachwelt festgehalten, wer im Berichts-Zeitraum ehrenamtlich tätig war.

Robert Biedeköpper ist im vierten Jahre unser Erster Vorsitzender. Das Amt seines Vertreters nimmt seit nun zehn Jahren Bodo Schmidt wahr. Er ist zugleich weiterhin Mannschaftsführer der 1. Mannschaft. Das Amt des Geschäftsführers übt Günter Poell aus. In mehreren Ämtern ist er nun 53 Jahre im Vorstand. Alfred Schlindwein ist als Rechnungsführer auch schon im zehnten Jahr im Amt. Daneben kümmert er sich jede Woche um die Versorgung mit Speisen und Getränken sowie gemeinsam mit Franz Langenfeld um den nächtlichen Schließdienst. Turnierleiter für Einzelturniere ist seit nunmehr sieben Jahren Michael Senkowski. Ihm obliegt zusätzlich die Aufgabe des Mannschaftsführers für GSK VI. Die Turnierleitung für Mannschaften verrichtet Alexander Dranov, unterstützt vom Geschäftsführer. Er tritt aber aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl an. Außer den schon Genannten sind Ulrich Rohde (GSK II), Christof Wulfken (GSK III), Damir Zupcevic (GSK IV) und Sebastian Schneider (GSK VII) als Mannschaftsführer tätig. Um das Spielmaterial und die Bibliothek kümmerte sich nun auch schon im fünften Jahr Peter Neumann. Die Schriftführung liegt seit vier Jahren bei Ulrich Stehr.

Jugendwart ist im achten Jahr Edwin Berkau, zugleich auch Mannschaftsführer der achten Mannschaft in der 2. Kreisklasse und der zwei Jugendmannschaften. Das Training der daran interessierten jugendlichen und erwachsenen Mitglieder (es sind noch Plätze frei) leitet weiterhin IM Dennis Breder. Um die stetig wachsende Jugendgruppe kümmern sich neben Edwin Berkau vor allem Mathias Gerusel, Ulrich Stehr, Joachim Scheumann, Wolfgang Otto und seit kurzem Elvira Mass. Dr. Dieter Eisentraut musste ebenfalls aus beruflicher Sicht auf das Amt des 2. Jugendwartes und die Mitarbeit beim Jugendtraining seit einiger Zeit verzichten.

Kassenprüfer waren Hans-Joachim Groß und Martin Mauelshagen. Erneut musste der Turnierausschuß mit Mathias Gerusel, Joachim Scheumann und Michael Müller-Boge nicht zusammentreten. Noch lebende Ehrenmitglieder des GSK sind Manfred Schmiedel, Heinz-Josef Ullrich, Horst Geuer und Günter Poell.

Am 11. Dezember 2009 fanden bei der alljährlichen Jahreshauptversammlung Neuwahlen statt (Bericht der JHV).

Vorstand

Der Vorstand tagte dreimal. Die wichtigsten Punkte der Beratung und Beschlussfassung waren:

 

Öffentlichkeitsarbeit

Vier Hefte des GSK-INFO sind 2009 (noch) erschienen. Damit stieg ihre Zahl in nun 30 Jahren auf insgesamt 495. Immer größerer Beliebtheit, nicht nur bei den Mitgliedern des GSK, erfreut sich die von Thomas Jackelen vorbildlich gepflegte Homepage, seit einem Jahr ‚GSK-Kurier’ genannt. Auch das GSK-Online-Service (GOS), bearbeitet vom Chronisten, wird häufig befragt. Immer mehr hat sich das Interesse auf diese neuen Medien verlagert. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für eine Klubzeitung auf Papier erwies sich als nicht mehr lohnend. Deshalb wurde die Herausgabe des GSK-Info mit einem (allerletzten) Abschlussheft für die Spielzeit 2008/09 beendet. So ändern sich die Zeiten und wir mit ihnen.

In 41 Artikeln und Notizen haben die beiden örtlichen Tageszeitungen General-Anzeiger und Bonner Rundschau 2009 über den Godesberger SK und den Schachsport in Bonn berichtet. Ferner ist nach jeder Spielrunde eine Tabellenleiste für insgesamt 10 Spielklassen im Sportteil erschienen. Regelmäßig wurden auf unsere Veranlassung hin auch Informationen über den Godesberger SK in der ‚Rochade’ veröffentlicht. Außerdem erscheinen unsere Berichte über bedeutende Ereignisse beim GSK in den entgeltfrei wöchentlich an alle Haushalte in Bad Godesberg und im ‚Ländchen’ verteilten Anzeigenblättern ‚Blickpunkt’ und ‚Wir Godesberger’.

Auch in diesem Jahr hat der GSK – wie es schon Tradition ist – am Sommerfest im Bad Godesberger Stadtpark teilgenommen. Unser neues Großfeld-Schachspiel fand besonderen Anklang bei vielen Besuchern und selbst bei der örtlichen Presse. Erstmals konnten wir uns mit dem neuen Banner auch allen Zuschauern ‚vorstellen’. Es wurden erneut über 100 Werbezettel an Interessenten für das Königliche Spiel verteilt und viele Auskünfte über den Schachsport in unserer Stadt gegeben.

Gerne nahmen wir die Einladung ‚unserer’ Pfarrgemeinde an, am Patronatsfest das umfangreiche Angebot für alle Gäste mit dem Großfeld zu erweitern.

Und beim ‚Tag des Sports’ auf dem Münsterplatz, veranstaltet vom Stadtsportbund, waren wir ebenfalls mit Großfeld und Simultanspiel eine der beliebtesten Anlaufstationen für Hunderte von Bürgerinnen und Bürgern. So konnten wir, wie im Vorjahr, diesmal aber bei bestem Wetter, für den GSK und natürlich damit auch für den Schachsport ganz allgemein, einen ganzen Tag lang werben. Dank an alle, die dabei mitgewirkt haben.

Der GSK war ferner mit dem Großfeld-Schachspiel beim jährlichen AKO-Fest vertreten. Die zusätzlichen sechs Tische wurden fast ohne Unterbrechung von 12 bis 17 Uhr durch interessierte Schüler besetzt. Herzlichen Dank an die Mitglieder, die sich bereit fanden mit ihnen zu spielen. Allen voran Wolfgang Otto, unterstützt von Jan Kopp, Hedi und Dr. Frithjof Wahl, Joachim Scheumann, Thomas Stenzel, Alfred Schlindwein und Dr. Dieter Eisentraut.

Das Jubiläum

Am 1. August 2009 wurde der GSK 80 Jahre alt. In früheren Jahren hat der Klub dies mit regelrechten ‚Festen’ gefeiert. So ab 1959 eher sportlich, mit der Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften. Diesmal entschloss sich die Mehrheit der Mitglieder zu einer Fahrt in die alte Römerstadt Trier mit einem Besuch bei einem der ältesten Deutschen Schachvereine, der SG Turm Trier, gegründet 1877. Und einige Tage später gab es dann noch einen ‚bunten’ Nachmittag in unserem Klublokal. Lesen sie die beiden noch einmal dem Kurier entnommenen nachstehend abgedruckten farbigen Berichte.

Die Fahrt nach Trier

Anlässlich des 80-jährigen Jubiläums des Godesberger Schachklubs beschloss die Hauptversammlung eine Vereinsfahrt zu unternehmen. Unser Mitglied Rüdiger Seger, der für den SG Turm Trier in der 1. Bundesliga spielt, stellte den ersten Kontakt her, woraus sich sehr schnell alles weitere entwickelte. Dank der hervorragend unkomplizierten Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der SG Turm Trier, Kurt Lellinger, hatten wir in kurzer Zeit ein komplettes Programm für gut eineinhalb Tage Trier-Besuch zusammengestellt. 26 Teilnehmer (19 Schachspieler und 7 Angehörige) nahmen das Angebot des GSK an und fanden sich um 10 Uhr zur gemeinsamen Zuganreise auf Gleis 1 des Godesberger Bahnhofs ein.

Nach einer kurzweiligen Fahrt entlang Rhein und Mosel holte uns Herr Lellinger höchstpersönlich am Bahnhof in Trier ab. Er führte uns einen knappen Kilometer zum Josefsstift, einem Nonnenkloster mit angeschlossenem Hotelbetrieb. Im großen Blumengarten des Klosters und direkt neben dem berühmten alten Stadttor »Porta Nigra« gelegen war es die ideale Unterkunft für eine Nacht. Nach dem Einchecken ging es auch schon direkt weiter mit dem Bus zum Spiellokal der SG Turm Trier. Viel Zeit blieb nicht für die offizielle Begrüßung bei einer leckeren Gulaschsuppe.

Das Programm sah einen Vergleichskampf an 18 Brettern gegen Turm Trier vor. In sechs, ungefähr gleichstarken Gruppen, mit jeweils 3 Spielern des GSK und Turm Trier wurde im Schnellturniermodus (20min-Partien) gegeneinander gespielt. Am Ende gewann sogar der GSK gegen den Erstligisten mit 34 zu 20. Aber vielmehr standen Spaß und Freude im Vordergrund. Im Anschluss zeigte uns Rüdiger Seger am Demo-Brett noch drei lehrbuchhafte Gewinnfortsetzungen aus seinem letzten Turnier.

Welch enorme Bedeutung Trier für das Römische Reich hatte und wie großartig die Stadt damals bereits angelegt war, führte uns Herr Lellinger anhand einiger Folien vor: Als Kaisersitz des West-Römischen Reich war Trier im wilden Germanien seiner Zeit (zwischen 300 und 400 n. Chr.) weit voraus. Nach der Besichtigung der bei Wallfahrern bekannten Matthias-Basilika sah das Abendprogramm eine Weinprobe im Keller der Weinstube Kesselstatt vor. Hier konnten wir gute Riesling-Weine von Mosel, Saar und Ruwer testen bevor wir unseren Appetit beim Spießbratenessen stillen durften. Diejenigen, die immer noch nicht genügend vom Schach hatten, trafen sich danach im Cafe »Lecca« neben dem Bahnhof zum Blitzen.

Nach einem guten Frühstück im Josefsstift am Sonntagmorgen holte uns Herr Lellinger in Begleitung eines Stadtführers ab. Dieser zeigte uns die schöne Altstadt und erklärte uns die vielen Sehenswürdigkeiten. Höhepunkte waren das Schloss, die alten Kaiserthermen und der Circus, in dem zur Römerzeit Gladiatoren gegeneinander kämpften. Letzter Programmpunkt war ein gemeinsames Mittagessen mit den Schachfreunden aus Trier im Blesius-Garten, einem schönen etwas oberhalb von Trier gelegenen Gartenlokal.

Wir bedankten uns sehr für die große Gastfreundschaft und das abwechslungsreiche Programm, das die Schachfreunde aus Trier für uns organisiert hatten – natürlich nicht, ohne eine Gegeneinladung für nächstes Jahr beim Godesberger SK auszusprechen. Auch ohne Römer werden wir uns ein gutes Programm einfallen lassen!

Am Sonntagabend um 18.52 Uhr war die Reise in Bad Godesberg beendet. Ich denke, den meisten hat sie gefallen.

Mit freundlichen Grüssen
Robert Biedeköpper
1. Vorsitzender

Bilder von der Jubiläumsfahrt von H.U. Warnecke


Das Fest im Klub

Am 12. September hat der GSK bei schönem Wetter mehr vor als im Klubheim seinen 80. Gründungstag gefeiert. Viele Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Manche mussten wegen anderer Verpflichtungen, Urlaub oder aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. Zeitweise waren aber über 50 anwesend. Das ist sehr erfreulich. Etwa 30 wohnen nämlich nicht mehr in Bonn. Und die 30 Jugendlichen und Kinder feiern ein eigenes ‚Fest’, weil viele von Ihnen beim gleichzeitig stattfindenden großen Schnellschach-Open der Jugend des TTC GW Fritzdorf kämpften.

Schon kurz nach 14 Uhr begann die Veranstaltung mit einem großen Blitzturnier. Ohne Uhren, so wie vor 50 Jahren, mit Ansage alle fünf Sekunden vom Tonband. Für einige noch eine Erinnerung, für die meisten völlig ungewohnt. Es siegte Alexander Dranov. Er gewann alle sechs Partien. Zweiter wurde Andreas Kräußling, Dritter Jochen Lehmensick. Aber es ging hier, wie auch gewollt, vor allem um Spaß. Später hat der Spielleiter das Gesamtergebnis in den Kurier gestellt.

Dazwischen wurden die zahlreich gespendeten, von einigen Ehefrauen gebackenen leckeren Kuchen probiert. Einige Mitglieder sollen dabei dem Vernehmen nach wahre Rekorde aufgestellt haben.

Schon am Eingang des Klubheims erinnerten die vor 10 Jahren beim ‚Siebzigsten’ von unserem Ehrenmitglied Heinz-Josef Ullrich geschaffenen vier übergroßen Tafeln mit den Fotos der Klubmitglieder an viele Ereignisse in den 80er und 90er Jahren. Die dabei sichtbaren teilweise 20 Jahre ausmachenden Unterschiede in Figur, Haartracht und Kleidung wurden von den Betrachtern mit großem Schmunzeln kommentiert.

Im Vorraum informierten dann weitere Aushänge über die fast sensationelle Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der GSK-Jugend im Jahre 1986. An anderen Wänden erinnerten Fotos an den Spielbetrieb in den 70er und 80er Jahren. Und eine kleine Auswahl von Sieger-Urkunden im Normal-, Blitz- und Jugendschach gehörten auch zum gestrigen »Wandschmuck«.

Das größte Interesse fanden Unterlagen und Schachutensilien aus längst vergangenen Zeiten, die auf zwei Tischen ausgelegt waren:
Beschlussbücher aus der Gründerzeit, zwei alte Kassenbücher, das emaillierte Schild mit dem Springer (als echtes Ross), dass bis in die 70er Jahre stets an den Eingängen des jeweiligen Spiellokals angebracht war, mehrere Ehrenteller, einzelne vergilbte Blätter, wie zum Beispiel der Entwurf einer ersten Satzung, ein Schreiben des 1.Vorsitzenden zu Weihnachten 1943 an die als Soldaten eingezogenen Mitglieder, ein DIN A 3 großes Plakat mit dem der GSK schon Ende 1945 (mit Genehmigung der Militärregierung!) im Schaufenster der Läden in der Godesberger Innenstadt die Wiederaufnahme des Spielbetriebes ankündigte, oder alte Tabellen, in der die Ergebnisse ‚eingestempelt’ wurden. Alles vom Chronisten gesammelt und für später aufbewahrt.

Im großen Saal erinnerten 60 extra ausgewählte Zeitungsausschnitte an schachsportliche Erfolge in den 40 Jahren zwischen 1958 bis 1999, ergänzt noch um einige Blätter aus der Vorkriegszeit.

Passend zum Jubiläum war auch die überarbeitete Chronik des GSK mit Teil I (1929 bis 1989) fertig geworden und lag aus. Teil II wird es irgendwann geben. Alles braucht seine Zeit.

Dieses große Angebot an Infos, Speisen und Getränken hielt die zahlreichen ‚Jubilare’ aber nicht davon ab, auch am schachsportlichen Programm teilzunehmen. Simultan war ‚angesagt. Erst zögerlich, dann immer zahlreicher versuchten die Mitglieder sich mit Alexander Dranov, später auch noch mit Rüdiger Seger, zu messen. Parallel dazu spielte Bodo Schmidt am schon vorher eifrig benutzten, mitten auf dem Vorplatz der Kirche gut platzierten Großfeld, eine Partie Blindschach. Zum Gegner wurde unser auch an diesem Tage wieder unentwegt agierender Spielleiter Michael Senkowski erkoren, damit auch er einmal nicht nur ’leiten’ sondern auch spielen ‚durfte’. Die Partie endete nach spannendem Spiel mit einem gerechten Remis. Michael verteidigte gut und Bodo brachte eine beachtliche Leistung, denn die Konzentration litt doch, ebenso wie das Ansage-Blitz, leider sehr unter dem Lärm der überaus zahlreich vorbeifahrenden Güterzüge.

Zwischenzeitlich labten sich immer mehr Teilnehmer an dem was Sebastian Schneider hervorragend an seinem Grillofen brutzelte und an den köstlichen Salaten, die, - sehr zur Freude des dabei auch selbst beteiligten Rechnungsführers – von einigen Familien gespendet waren. Dazu dann noch frisches, ebenfalls gespendetes Kölsch und Pils vom Fass, sowie Wein und alkoholfreie Getränke.

So klang der schöne Tag mit dem Beginn der Dunkelheit und der nahenden Kühle mit viel Lob für die Organisatoren aus und unser Banner, das erstmals über dem Eingang zum Pfarrheim platziert war, wurde wieder abgehangen. Zahlreiche Mitglieder halfen das Großfeld-Schachspiel und die von der Pfarre dankenswerterweise überlassenen zehn Party-Tische und 20 Bänke wieder in das Untergeschoss zu bringen.

Es bleibt nun nur noch Dank zu sagen: Dank den zahlreichen Helfern in der Gastronomie unter der Leitung des wieder einmal überaus aktiven Alfred Schlindwein, Dank den Spendern der Getränke und Speisen, Dank auch denen, die mit teilweise sogar großem finanziellem Engagement zum Gelingen des Festes wesentlich beitrugen. Dank auch allen, die bei der Organisation mitgewirkt haben. Dank auch an Hans-Ullrich Warnecke für die Bilderserie und letztlich Dank an alle, die gekommen sind oder mit guten Wünschen das Jubiläum begleitet haben.

Alles geht einmal zu Ende. Mit der Trierfahrt und dem Fest ist das Jubiläum des GSK nun schon wieder Geschichte. Bis 2014 dann, so Gott will.

Gp

Bilder vom Jubiläumsfest von H.U. Warnecke

Turnier-Bilanz

Im Berichtszeitraum hat der GSK - wie jedes Jahr – seinen Mitgliedern und Gästen ein umfangreiches Turnierangebot unterbreitet. Höhepunkte waren das 13. GODESBURG-Open und das 37. GODESBURG-Schnellturnier. Beide fanden wiederum große Beachtung und einen erfreulich starken Zuspruch. Neben weiteren Veranstaltungen, vor allem auch im Jugendbereich, richtete unser Klub seine internen Turniere aus. Hier zunächst die Siegerliste:


Beste Ergebnisse in Mannschaftskämpfen:

Ferdi Roski GSK II 6.5 aus 9
Peteris Sondors GSK III 8 aus 11
Edgar Schmitz GSK IV 8 aus 11
Dr. Dieter Eisentraut GSK V + VI 7.5 aus 9


Ohne Niederlage blieben in der ganzen Spielzeit der jeweiligen Mannschaft bei mindestens 90 % der Einsätze:

Alexander Dranov GSK I 2 Siege und 7 Remis
Robert Wessel GSK V 3 Siege und 5 Remis
Dr. Dieter Eisentraut GSK V + VI 6 Siege und 3 Remis


Im Nikolausturnier der Jugend, der inoffiziellen Klubmeisterschaft des Nachwuchses, gewann ohne Niederlage der Favorit Omid Edalati mit 5 Siegen und einem Remis. Vizemeister wurde Johannes Florstedt. Er siegte in fünf Partien und unterlag nur dem Spitzenreiter. Den dritten Platz sicherte sich Niklas Schulte-Geers mit vier Siegen, einem Remis (gegen Omid) und einer Niederlage (gegen Johannes)

In den einzelnen Altersklassen gab es die folgenden Sieger:

U 16 Johannes Florstedt 13 Jahre (22.11.1996)
U 12 Niklas Schulte-Geers 10 Jahre (29.10.1999)
U 10 Felix Stachiw 09 Jahre (12.04.2000)
U 8 Leander Bütow 07 Jahre (07.12.2001)

Insgesamt nahmen 21 Jugendliche teil.

Alle Turniere des GSK

Der GSK hat auch im Jahre 2009 sieben Turniere ausgerichtet. Über sie wird jetzt, wie auch schon in den Vorjahren, nur kurz berichtet. Die Abschlusstabellen sind bereits im GSK-Kurier und auch im Abschluss-Heft 4 des GSK-Info veröffentlicht worden. Sie werden aus Platzgründen hier nicht mehr wiederholt, können aber dort nachgesehen werden.

Klubmeisterschaft

Die Meisterschaft des GSK war mit 48 Teilnehmern gut besucht. Sebastian Brandt heißt der neue Klubmeister. Nach spannendem Verlauf gewann er mit sieben Siegen und einer Niederlage den Titel. Vizemeister wurde Ulrich Rohde, einen halben Zähler zurück. Er siegte in fünf Partien, spielte dreimal Remis und blieb als einziger sogar unbesiegt. Den dritten Rang belegte Andreas Kräußling mit der gleichen Punktzahl. Sieger in der Jugendwertung dieser Meisterschaft wurde Omid Edalati mit 5.5 Punkten auf Rang 9. In der Senioren-Wertung liegt Jochen Lehmensick vorne mit 6 Punkten auf Rang 5. Er führt auch in der Ratingklasse I (unter 2100). Die Ratingklasse II (unter 1900) sicherte sich Christof Kögler mit 6 Punkten auf Rang 6. Den Preis in der Ratingklasse III (unter 1700) erhielt Timo Schäfer mit 4.5 Zählern auf Rang 17. mehr...

Pokalmeisterschaft

Sie war erneut, was die Teilnehmerzahl angeht, schwach besetzt. Hier muss der GSK sich noch ‚etwas einfallen lassen’. Das Finale bestritten Michael Müller-Boge und Omid Edalati, der auch schon im Vorjahr bis ins Endspiel kam. Omid besiegte Klaus Fehlau und Dr. Dieter Eisentraut. Im Halbfinale konnte der Titelverteidiger Hans Lotzien wegen zeitlicher Überlastung gegen ihn nicht antreten. Michael Müller-Boge setzte sich in einem schweren Programm mit drei starken Gegnern durch Siege gegen Robert Biedeköpper und Jochen Lehmensick sowie mit einem Remis nebst Schnellschach-Entscheid gegen Dr. Ernst Schulte-Geers durch. Das Finale endete wie im Vorjahr remis. Das war diesmal auch das Ergebnis der Entscheidungspartie im Schnellschach. Den Titel holte sich dann mit Omid der wohl jüngste Pokalsieger in der Geschichte des GSK durch einen Sieg in der zweiten Blitzpartie nachdem die erste auch in diesem ‚Krimi’ Remis ausging.

Das Turnier litt in der Schlussphase ein wenig unter Terminnot, nicht zuletzt eine Folge des überaus großen Turnier-Angebots im GSK mit acht Runden Klubmeisterschaft, zehn Runden Offene Blitzmeisterschaft, sechs Runden Offene Schnellschach-Meisterschaft, neun Runden Open und dem Schnellschach-Turnier. Nicht eingerechnet das in diesem Jahr verschobene DWZ-Turnier. mehr...

Schnellschachmeisterschaft

Jahrelang krankte dieses Turnier an der schwachen Beteiligung. Mit der Idee statt an zwei Spieltagen sieben Runden durchzuziehen, besser sechs Runden verteilt auf das Jahr (wie bei der Blitzmeisterschaft) zu installieren, landeten die Ideegeber einen Volltreffer. Mit 26, 33, 29, 26, 29 und 22 = 175 Teilnehmern, davon jeweils beachtlich viele über 2000 DWZ, wurden ‚Rekorde’ aufgestellt.

Es siegte IM Dennis Breder überlegen mit vier Siegen und 69 Punkten. Vizemeister wurde Thomas Stenzel (50) vor Gottfried Schumacher (36), Hans Lotzien (34), Martin Mauelshagen (34) und Heiko Mertens (32). mehr...

Offene Blitzmeisterschaft

Wie im Vorjahr gewann völlig überlegen IM Christian Seel von den SF Katernberg, der früher einmal im GSK spielte. Er gewann acht der neun Turniere und erreichte mithin bei sechs Wertungen die Höchstzahl von 90 Punkten. Den zweiten Platz belegte mit zwei Turniersiegen, drei zweiten und drei dritten Plätzen sowie 80 Punkten IM Dennis Breder (GSK / Turm Emsdetten). Damit gewann er auch die Klubmeisterschaft in dieser Disziplin. Dritter wurde Thomas Stenzel (65) vor Gottfried Schumacher (62), Heiko Mertens (54) und Hans Lotzien (48). mehr...

DWZ-Turnier

Das Turnier ist im Jahre 2009 leider nicht zustande gekommen. Zunächst war trotz mancher Aufforderungen das Interesse sehr gering. Als es dann plötzlich doch anstieg, mussten die Organisatoren, nicht zuletzt wegen des großen Programms aller Turniere, den Rückzug antreten und den Start auf Januar 2010 verschieben.

13. GODESBURG-Open

Zum 13. Male richtete der Godesberger Schachklub sein beliebtes Godesburg-Open aus. Mit 98 Teilnehmern wurde die Maximalgrenze von 100 nahezu erreicht. Auch qualitativ war die beliebte überregionale Veranstaltung gut besucht. Mehr als die Hälfte (57) hatten eine Elo-Zahl, darunter 14 mit einer Wertungszahl (DWZ) von über 2.000, was mindestens Regionalliga-Niveau entspricht. Etwa die gleiche Zahl besaß Verbandsliga-Stärke. Das stärkste Kontingent stellte der Veranstalter GSK mit 26 Teilnehmern, darunter mehrere Neuzugänge. Sehr erfreulich auch, dass 10 Jugendliche und 6 Teilnehmerinnen sowie 26 Senioren an den Start gingen. Besonders fiel aus Sicht des GSK auf, dass die völlig neuformierte Bezirksliga - Mannschaft (GSK V) mit sieben Stamm-Spielern antrat, die sich alle in der oberen Hälfte der Tabelle platzieren konnten. Das lässt Spannung in der neuen Spielzeit erwarten.

Es siegte zum vierten Male in Folge der Favorit IM Yuri Boidman vom Erstligisten SV 1950 Remagen. Dazu verbuchte er im Jahrzehnt noch drei zweite Plätze. Diesmal war es aber in hohem Maße spannend bis zu den letzten Zügen. Erst im Finale konnte er den mit einem halben Zähler IM führenden Boris Khanukov (Schachgruppe Stiftung Bahnsozialwerk) noch einholen und dank der besseren Gesamtwertung an ihm vorbei ziehen. Beide blieben unbesiegt mit je sechs Gewinnpartien und drei Unentschieden. Die weiteren Preisträger auf den Plätzen 3 bis 6, das sind Peter Wacker (Pulheimer SC), Dimitrii Marcziter (SV Horrem), das große Talent Lukas Winterberg (SC Heimbach-Weis-Neuwied), der auch Bester in der Jugendklasse wurde, sowie Götz Richter (Klub Kölner SF) kamen alle auf 6.5 Zähler. Zu ihnen gehörte auch noch Wolfgang Hübner (Klub Kölner SF), der punktgleich auf Rang 7 landete, damit die Preisränge zwar knapp verfehlte, aber in der Rating Klasse 1 vor Thomas Schwab (SG Mendig-Mayen) (beide auch 6.5 Punkte) vorne lag. In der Ratingklasse II gewann Falk-Michael Elbers (Brühler SK) mit 5.5 Punkten vor dem punktegleichen Jürgen Eckermann (Godesberger SK). Die Ratingklasse III wurde eine Beute von Gerhard Buchfelder (Pulheimer SC) vor dem Jugendlichen David Kaplun (SC Erkrath), beide 4 Punkte. Beste Teilnehmerin ist WFM Olga Lopatin (Godesberger SK) mit 6 Punkten auf Rang 10, zugleich an der Spitze der 26 GSK-Teilnehmer, vor Beata Kocur (Springer Hitdorf). Den Jugendpreis holte sich Carlo Pauly (SF Köln-Mülheim) vor Omid Edalati (Godesberger SK). Den Seniorenpreis erhielt Wolfgang Weiler (SC Niederkirchen), der auf Rang 8 mit 6 Punkten ins Ziel kam, weil die besser platzierten ‚Senioren’ Boris Khanukov und Wolfgang Hübner schon je den Preis in einer anderen Kategorie erhielten. Der GSK-Preis fiel an Neuzugang Johannes Mittmann hinter Olga Lopatin, die auch hier wie bei den Frauen die Klasse siegreich beendete. mehr...

37. GODESBURG-Schnellturnier

Das 37. Schnellturnier des GSK wurde auch in diesem Jahr mit 105 Teilnehmern sehr gut angenommen. Mit 3 GM, 10 IM und 5 FM war auch die Spitze außerordentlich stark besetzt. Zudem hatten 37 Spieler eine DWZ von über 2000. Nach 11 spannenden Runden siegte GM Orlov vom Zweitligisten SF Gerresheim mit 9.5 Punkten. Er gewann acht Partien, spielte dreimal Remis und blieb damit als einziger Teilnehmer ungeschlagen. Zweiter wurde der topgesetzte GM Daniel Fridman vom Bundesligisten SV Mülheim-Nord (Ruhr) mit 9 Punkten. Auf den dritten Rang folgte, einen halben Zähler zurück, sein Bruder Rafael Fridman von der SG Bochum. Den vierten Hauptpreis erkämpfte Thorsten Haub (SG Bochum) mit 8 Zählern. Bester Teilnehmer des Ausrichters GSK war Alexander Dranov mit ebenfalls 8 Punkten auf Rang 5.

In den einzelnen Klassen gab es für Spieler aus der Region Bonn Rhein-Sieg einige schöne Erfolge. In der Ratingklasse I kam Jochen Lehmensick (Godesberger SK) punktgleich mit dem Sieger Oliver Specht (SV Koblenz) ins Ziel, direkt hinter ihm platzierte sich Robert Begri (TTC Fritzdorf). In der Ratingklasse II belegten einen halben Zähler hinter dem Spitzenreiter Frederik Eigemann (SV Köln-Mülheim) Omid Edalati GSK), Rainer Jonas (SF Rheinbach) und Jürgen Eckermann (GSK) neben zwei weiteren Gästen die vorderen Ränge. Die Ratingklasse III sah den Bonner Bezirk auf den ersten vier Plätzen vorn mit Bernhard Strowitzki (SC Bonn/Beuel), Thomas Bertram (Rheinbacher SF), Hedi Wahl und Ursula Schumacher (beide Godesberger SK). Mit Jasmin Jentsch, Oliver Bachem und Corinna Jentsch belegte der rührige TTC GW Fritzdorf in der Ratingklasse IV hinter dem Sieger Patrick Reiz (Oligser TV) die Plätze 2 bis 4.

In der Frauenklasse kam Hedi Wahl (Godesberger SK) hinter der hohen Favoritin WFM Kirsten van Münster auf einen hervorragenden zweiten Platz. Nach dem Abo-Sieger IM Boris Khanukov (Bahn-Sozialgruppe) teilten sich Gottfried Schumacher und Jochen Lehmensick (beide GSK) Platz 2 in der Seniorenklasse. Und bei der Jugend kam Omid Edalati (GSK) mit einem knappen Rückstand von einem halben Zähler hinter dem Sieger Patrick Eigemann (SF Köln-Mülheim) ins Ziel. mehr...

Schnellturnier Weihnachten 2008

Weil dieses Turnier traditionell stets nach der Jahresversammlung den Abschluss bildet, kann im GSK-Archiv immer nur mit einem Rückstand von einem Jahr darüber berichtet werden. So auch hier.

Es siegte 2008 überlegen Alexander Dranov. Er gewann sechs Partien und spielte dreimal Remis. Keine Partie ging verloren. Den zweiten Platz belegte, einen Zähler zurück, Bert Breitenstein. Dritter wurde Dr. Sandro Kohn, vor den punktgleichen Gottfried Schumacher, Robert Biedeköpper, Dr. Ralf Spreemann, Jochen Lehmensick und Martin Mauelshagen. Für alle Teilnehmer lagen kleine Geschenke, welche die 31 Teilnehmer mitgebracht hatten, zur Auswahl nach Turnier-Rangfolge auf dem Gabentisch. mehr...

Schnellturnier Weihnachten 2009

Trotz des winterlichen Wetters verzeichnete der GSK beim letzten Spielabend im alten Jahr mit 43 Teilnehmern eine sehr gute Beteiligung. Nur knapp wurde der Rekord aus dem Jahre 1999 verfehlt. Damals kamen 47 Teilnehmer. Auch von der Spielstärke her konnten alle zufrieden sein. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer hatten mindestens Verbandsliga-Niveau.

Es siegte überlegen der Favorit IM Dennis Breder. Er gewann alle neun Partien und bezwang ohne Ausnahme die Konkurrenten auf den Plätzen 2 bis 6. Ferner ist er auch Rekordgewinner, denn er siegte schon 2001, 2003, 2005, 2006 und 2007. mehr...

Großes Nikolausturnier

Am 4. Dezember 2009 fand erneut das traditionelles Nikolaus-Turnier der GSK-Jugend statt. Es war gut besucht. Zweiundzwanzig junge Schach-Anhänger nahmen teil. Den Rekord von 2007 mit damals 24 Kontrahenten verfehlte man nur ganz knapp.

In sechs spannenden Runden wurden mit Blitz-Partien von fünf Minuten Dauer sowohl der Nikolaus-Meister als auch die Sieger in den einzelnen Altersklassen ausgespielt.

Favorit Omid Edalati gewann das Turnier in der Gesamt-Wertung mit 5,5 Punkten, schon zum dritten Mal nach 2006 und 2007. Vizemeister wurde wie im Vorjahr Johannes Florstedt mit 5 Punkten. Den dritten Platz erkämpfte sich Niklas Schulte-Geers mit 4,5 Punkten. Er spielte als einziger gegen Omid in der letzten Runde Remis. Alle Drei erhielten schöne Siegerpokale.

In den einzelnen Altersklassen ergibt sich aus den Schlusstabellen nun folgendes Bild:

Im Jubiläumsjahr des GSK, er wurde 80 Jahre alt, gab es zum zweiten Mal bei einem solchen Turnier nicht nur weihnachtliche Süßigkeiten sondern auch viele sehenswerte Pokale. Und da es diesmal nach dem Willen des Klubs ein Turnier der besonderen Art sein sollte, konnten auch die bereits Eingangs erwähnten Zweit- und Drittplatzierten eine dieser Trophäen gewinnen und nicht nur die Klassensieger.

Drei weitere Pokale gab es darüber hinaus für folgende Spieler:

Julian Meier gewann den zweiten Siegerpokal in der Klasse U 12 mit 2,5 Punkten.

David Kielert und Leander Bütow wurden geteilte Zweit-Sieger in der Klasse U 10 mit jeweils 3 Punkten Hier entschloss sich die Turnierleitung zwei Preise zu vergeben, weil erst nach der dritten Wertungszahl überhaupt eine Rangfolge zwischen beiden feststand.

Timon Heinen eroberte den zweiten Pokal in der Klasse U 8 mit 2,5 Punkten.

Das Turnier war erneut ein großer Erfolg für die Jugendabteilung des GSK. Vor allem die hohe Zahl an ganz jungen Spielern (15 von 22 sind unter 12 Jahre alt) ist sehr erfreulich.

Besonderer Dank gebührt den vielen Helfern, vor allem Elvira Mass und Joachim Scheumann, ohne deren Engagement, freitags immer ab 16.30 Uhr, vor allem bei den ganz jungen Teilnehmern es kaum eine solche Leistungs-Dichte gäbe. Dank auch an Michael Senkowski, der wieder mit gewohnter Sicherheit die technische Seite des Ganzen abwickelte. Nicht zuletzt auch Dank an die Spender, die die Jugendarbeit im GSK unterstützen.

Edwin Berkau
GSK-Jugendwart

Abschluss-Tabelle

Mannschaftsmeisterschaft

In der Spielzeit 2008/09 trat der Godesberger SK mit acht Mannschaften an. Dazu noch drei im Jugendsektor. So war er in den meisten Spielklassen vertreten. Mit ihrem Abschneiden kann der Klub zufrieden sein. Zwar gab es diesmal, wie im Vorjahr, keine Aufstiegsfeiern. Viel Freude aber dennoch, weil der Klassenerhalt bei drei der vier Aufsteiger gelang. Ausführlich mit Tabellen und Einzelergebnissen berichtet darüber der GSK-Kurier und Heft 4 aus 2009 des GSK-INFO, der (aller)letzten Ausgabe nach nunmehr 30 Jahren. Im Klublokal liegen noch einige Exemplare für Interessenten aus.

Und nun die einzelnen Mannschaften:

Nach ungewöhnlich turbulentem Verlauf und manchen Enttäuschungen belegte GSK I in der starken 2. Bundesliga West in der Abschlusstabelle dank eines Schluss-Spurts noch einen versöhnlichen vierten Platz. Bester Einzelspieler war Alexander Dranov mit 2 Siegen und 7 Punkteteilungen. Keine Partie ging verloren.

In der NRW-Liga konnte sich Aufsteiger GSK II nach teilweise unglücklichem Verlauf leider nicht halten. Sie kehrte wieder zur NRW-Klasse zurück, gehört aber dennoch zu den fünf Vertretern des Mittelrheins auf NRW-Ebene. Bester Einzelspieler war hier Ferdi Roski (6.5 aus 9). Beachtlich auch das Ergebnis von Heiko Mertens am Spitzenbrett mit (5 aus 9), was eine IM-Norm einbrachte.

In der Regionalliga Mittelrhein verblüffte GSK III als Aufsteiger die Fachwelt (und sich selbst) mit einem ausgezeichneten fünften Rang. Das beste Ergebnis hatte erneut Peteris Sondors aufzuweisen (8 aus 11).

In der Verbandsliga Ost verpasste GSK IV sensationell bei Punktgleichheit auf dem ersten Rang mit einem halben Brettpunkt im direkten Vergleich den Aufstieg zur Regionalliga. Die Ergebnisliste führt hier Edgar Schmitz (8 aus 11) an.

GSK V musste schwer kämpfen um letztlich erneut die Bezirksliga mit fast nur ‚Ersten’ Mannschaften als Konkurrenz zum dritten Male zu halten. Leistungsträger Nummer 1 war wiederum Robert Wessel mit zwei Siegen und fünf Punkteteilungen.

Schwer tat sich auch GSK VI in der Bezirksklasse. Nur mit Glück (des Tüchtigen sagt man) konnte die Klasse gehalten werden. Lediglich Eckart Vogelgesang kam über 50 %.

Wesentlich stärker zeigte sich GSK VII in der gleichen Klasse. Sie schnitt mit 7 : 9 auf einem sicheren Mittelplatz ab. Der ‚Gastspieler’ aus höheren Regionen, Dr. Dieter Eisentraut, steuerte unbesiegt das beste Einzelergebnis mit 5.5 aus 7 bei. Stark spielten die drei talentierten Jugendlichen Johannes Florstedt (5.5 aus 8), Christopher Boysen (4 aus 7) und Omid Edalati am Spitzenbrett (4.5 aus 8).

Freuen konnte sich der Klub auch über eine gelungene Mischung aus alt und jung in GSK VIII. Hier reichte es, wie im Vorjahr, zu einem guten dritten Rang in der Abschlusstabelle der 2. Kreisklasse. Das relativ beste Ergebnis erzielten Jan Schulte-Geers (3 aus 4) und ohne Niederlage Timo Schäfer (2 aus 3). Recht zuverlässig auch Sascha Abraham (3 aus 5).

Die erste Jugendmannschaft, in den beiden Vorjahren auf dem ersten und zweiten Rang eingekommen, befindet sich derzeit im ‚Umbruch’. Die eigentlichen Stammspieler waren nahezu ausnahmslos schon in den Mannschaften der Erwachsenen und in der SVM-Jugendliga im Einsatz und die Jüngeren taten sich oft schwer und mussten manchen Rückschlag verkraften. Aber immerhin reichte es noch zu einem guten Mittelplatz mit ausgeglichenem Punktekonto. Am besten schnitt dabei noch Niklas Schulte-Geers ab.

Im Schachverband Mittelrhein, also eine Stufe höher, konnte unsere U16 als Aufsteiger die Verbandsliga leider nicht halten. Mit einem Sieg und zwei Remis reichte es nur zum vorletzten Tabellenplatz. Für alle vier Jugendlichen gab es nur 2.5 aus 6 oder 2 aus 6 als Einzelleistung. Die Konkurrenz aus den hochklassigen Vereinen in Köln und Aachen war zu stark.

Die U20 erreichte in der SVM-Liga dieser Altersgruppe einen Mittelplatz. Es waren aber nur drei Mannschaften doppelrundig am Start. Hier konnte am Ende jeder den Titel erringen.

Fazit:

Mit dieser Spielzeit kann der Klub zufrieden sein. In drei Fällen wurde als Aufsteiger die Klasse gehalten. Die auch 2008 schon gefährdeten Teams konnten den Abstieg - allerdings teilweise glücklich - vermeiden. Und dort, wo man es kaum erwartet hatte, wurden die ‚Fachleute’ mit starken Leistungen regelrecht überrascht. Also auf ein Neues. Wie die einzelnen Mannschaftsführer die Chancen für die neue Spielzeit einschätzen, lesen sie in einem eigenen Bericht zum Abschluss dieses Heftes.

Blitzturniere

Wie fast immer in den letzten Jahren hat der GSK auf Bezirksebene die Mannschafts-Meisterschaft im Blitzspiel errungen. So auch diesmal. Sogar überlegen mit 14 : 2 Punkten. Für den gleichen Wettbewerb auf Verbandsebene konnte sich auch GSK II mit 11 : 5 noch qualifizieren.

Im Schachverband Mittelrhein ist der GSK dann mit drei Mannschaften angetreten, weil GSK I noch aus dem Vorjahr dank der Vizemeisterschaft schon qualifiziert war. Nach spannendem Verlauf und bei starker Besetzung erkämpfte sich GSK I mit 28 : 6 Punkten den vierten Rang und qualifizierte sich damit für die Meisterschaft des Schachbundes NRW im Blitzschach. GSK II kam auf einen ausgezeichneten 6. Rang, GSK III wurde zwar nur Letzter, durfte sich aber über manchen Erfolg freuen.

Bericht von Thomas Stenzel und Hans Lotzien

In der NRW-Meisterschaft musste der GSK, nicht in bester Besetzung nur mit einer Auswahl antretend, mit Rang 7 zufrieden sein. Die schon einige Male in den letzten Jahren gelungene Qualifikation für die ‚Deutsche’ gelang diesmal leider nicht, ist aber in Bestbesetzung auch künftig möglich.

Pokalturniere

Auch 2009 hatte der GSK in diesem Wettbewerb wenig Grund zum Jubeln. Nach einem 3 : 1 gegen die SF Mülheim II in Runde 1 gab es gegen eine stark besetzte Vertretung der Rheinbacher SF bereits in Runde 2 für eine Auswahl aus GSK II und III mit 1.5 : 2.5 das Aus.

Bericht SF Köln-Mülheim II - GSK I von Karl Koppmeiners

Bericht SF Rheinbach II - GSK I von Hans Lotzien

Im Kurier geblättert

Im Laufe eines Jahr gibt es viele Ereignisse, die es Wert sind, festgehalten zu werden. Nicht alles wird dann in einem besonderen Abschnitt herausgestellt. Es soll aber hier nun noch manches, was der Chronist fand, für die Nachwelt erhalten bleiben. Sicher auch zur Freude der jeweils Beteiligten.

Wenn der Chronist eine Mitteilung erhält nimmt er selbstverständlich auch gerne die Erfolge der einzelnen Klubmitglieder in externen Turnieren in diese Berichterstattung auf. Beim Blättern im GSK-Kurier hat er diesmal – im Gegensatz zum Vorjahr – deutlich mehr an Interessantem gefunden. Es mag auch sein, dass einiges übersehen oder nicht genügend gewürdigt wurde. Rein vorsorglich wird deshalb jetzt schon um ‚Nachsicht’ gebeten. Auch in diesem Jahr soll nicht gewertet werden. Deshalb wurde wie 2008 eine chronologische Reihenfolge gewählt.

Januar


Februar


März


Mai


Juni


September


Oktober

November

Dezember

Ausblick

Vor drei Jahren wurde aus der Mitte der Jahreshauptversammlung angeregt, die Mannschaftsführer sollten gebeten werden, dem Plenum über die von ihnen erwarteten Chancen für die im Herbst begonnene Spielzeit zu berichten. Das geschah 2007 mündlich und ein Jahr später als Tischvorlage. Der Chronist hat diesmal die vorliegenden Berichte in das Archiv genommen, um sie zum einen auch für etwas spätere Zeiten festzuhalten, zum anderen, um die bei der JHV nicht zu vermeidende Papierflut einzudämmen. Hier also die vorliegenden Texte.
 

GSK I

MF Bodo Schmidt schreibt:

Die 1. Mannschaft steht vor einer schweren Spielzeit. Der Kader ist nahezu gleich geblieben. Nur Heiko Mertens ist hinzugekommen. Leider hat uns aber Dennis Breder Richtung Turm Emsdetten verlassen. Nach bestandenem Examen hat er seine Spielstärke nach meinem Eindruck deutlich stabilisieren können und wäre einer der Stützen der Mannschaft geworden. Da wir keinen entsprechenden Ersatz haben wird die Aufgabe des Klassenerhaltes schwerer zu lösen sein. Erschwerend kommt hinzu, das sich fast alle übrigen Mannschaften verstärkt haben, insbesondere Hansa Dortmund und SF Gerresheim, und wir gleich zu Beginn der Saison gegen die zweiten Mannschaften der Erstligisten SV Wattenscheid und SG Aljechin Solingen spielen müssen, die dann noch voll antreten können und wohl auch werden. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir mit unserer mannschaftlichen Geschlossenheit den Klassenerhalt schaffen.
 

GSK II

Thomas Stenzel, der schon im Vorjahr die Berichte über die einzelnen Spiele schrieb, sendet den Lesern folgende Aussage:

Nachdem wir letzte Saison aus der NRW-Liga abgestiegen sind, beginnt nun ein Neuanfang in der NRW-Klasse mit dem klaren Ziel diese Klasse zu halten. Obwohl wir unseren stärksten Spieler Heiko Mertens an die Erste abgeben mussten, sind wir nominell stärker aufgestellt. Als Neuzugänge können wir Jens Lütke (DWZ: 2304), Sascha Grimm (2277), Martin Upleger (2300) und Mathias Gerusel (2205) begrüßen. Es ist klar, dass diese uns ggfs. nicht die ganze Saison zur Verfügung stehen, da ein Festspielen in der 1. Mannschaft möglich ist. Ansonsten bleibt unser eingespieltes Team, mit dem wir letztes Jahr viel Freude hatten, zusammen.

Wie in den NRW-Klassen üblich werden alle 20 Mannschaften in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe, in die wir gelost wurden, ist leider deutlich spielstärker und 5 Mannschaften haben einen teilweise erheblich höheren DWZ-Schnitt als wir. Aber Zahlen sind Schall und Rauch und es zeigt sich häufig, dass nicht die ersten 8 einer Mannschaft spielen. Nichtsdestotrotz wird der erste Kampf schon anspruchsvoll, müssen wir doch zum zweitstärksten Verein Turm Emsdetten II reisen, der selbst am 12.ten Brett noch einen Spieler über DWZ 2300 hat.
 

GSK III

Franz Mauelshagen schreibt:

Liebe Schachfreunde, nach dem souveränen Auftritt letzte Saison, die wir mit dem sensationellen 5. Platz (von 12 Mannschaften!) bei 12:10 Punkten abgeschlossen haben, liegt die Hoffnung nahe, dass wir auch in diesem Jahr erfolgreich gegen den Abstieg kämpfen sollten.

Die Regionalliga spielt nun nur noch mit 10 Mannschaften (1 Auf- und 2 Absteiger) und ist sicherlich ein wenig schwächer geworden im Schnitt, was schon allein dadurch zu erklären ist, dass die starken Aachener aufgestiegen aber keine Mannschaft aus der NRW-Klasse in die Regionalliga abgestiegen ist. Trotzdem ist auch weiterhin mit einer starken Gegnerschaft zu rechnen, 2 IM´s, 7 FM´s und viele weitere Spieler jenseits der 2100 sprechen hier eine deutliche Sprache.

Wie auch immer, wir denken, dass GSK III gut aufgestellt in die neue Saison gehen kann. Im Vergleich zur Vorsaison konnten wir uns sogar noch leicht verstärken, Andreas Kräußling (Brett 2) und Fan Zhang (erster Ersatz) sind hinzugekommen während Gerd Schniggenberg zu mehr Einsätzen kommen möchte und nun die vierte verstärken wird. Wir wünschen ihm hierzu alles Gute und heißen die "Neuen", auch wenn sie schon langjährige GSK Mitglieder sind herzlich willkommen!

Hier noch die gemeldete Rangliste von GSK III:

1) Gottfried Schumacher
2) Andreas Kräußling
3) Tim Klusmann
4) Wolfram Kummer
5) Martin Mauelshagen
6) Samir Zupcevic
7) Peteris Sondors
8) Karl Koopmeiners
E) Fan Zhang
E) Christof Wulfken
E) Bert Breitenstein
E) Goran Milanovic
E) Dr. Stephan Finge
E) Dr. Frithjof Wahl
E) Jochen Lehmensick
E) Dr. Dieter Eisentraut

Mit nunmehr 8 Ersatzleuten werden wir sicherlich in der Lage sein in der Saison ohne zusätzliche Ersatzstellungen aus GSK IV auszukommen. Was nicht gegen die Qualität von GSK IV gerichtet ist! Sollen die Jungs sich doch viel mehr voll und ganz dem heimlichen Ziel Aufstieg widmen können. Los geht's für GSK III am 25. Oktober mit einem Auswärtsspiel beim Pulheimer SC. Letzte Saison konnten wir dort gewinnen, vielleicht gelingt uns dieses Kunststück ja noch mal?!

Zum Schluss noch eine organisatorische Änderung:

Christof Wulfken, der lange Jahre GSK III als Mannschaftsführer betreut hat, hatte uns vor der Saison darum gebeten diesen Job an jemand anderen zu vergeben. Letztlich haben Christof und ich uns darauf geeinigt die Arbeit zu teilen, er wird sich um die Aufstellung zu den Spieltagen kümmern, ich übernehme die Mannschaftsleitung vor Ort und schreibe die Berichte. Wir hoffen euch auch so weiterhin gut zu betreuen auf das noch einige Regionalliga Kämpfe auf uns warten! Neues von der dritten gibt's dann im Oktober.

bis dahin viele Grüße
Martin Mauelshagen


GSK IV

Sebastian Brandt teilt mit:

Die neue Saison naht und damit für Spieler und Fans auch die Frage, wo in der Liga die Mannschaft denn in dieser Spielzeit ihren Platz finden soll. Nach letztjährigem Beinahe-Aufstieg liegt der Wunsch nahe, dieses Mal das nötige Bisschen mehr leisten zu können und unserer derzeitigen Spielklasse den Rücken zu kehren, möglichst in Richtung Regionalliga. Aber können wir uns darauf Hoffnung machen?

Dr. Bernd Gemein wird uns leider nicht mehr zur Verfügung stehen und auch Fan Zhangs Name wird nicht mehr Furcht und Schrecken bei den anderen Teams verbreiten. Auf dem Papier also eine klarere Sache als je zuvor. Doch einen, wie es so schön heißt, gesicherten oder gar guten Mittelfeldplatz anzustreben, ist nicht gerade eine verlockende Option. Also bliebe noch die Rolle des Geheimfavoriten und die würden wir – natürlich inoffiziell – gerne übernehmen.

Schließlich gibt es auch Positives zu verkünden. Außer dem Abtreten unserer beiden Spitzenbretter ist die Mannschaft fast geblieben, wie sie war – das heißt, nominell; wir sind der festen Überzeugung, dass die schachliche Leistungsfähigkeit jedes einzelnen den Sommer über beträchtlich zugenommen hat – die einzige Änderung ist der Neuzugang von Gerd Schniggenberg, den wir aus der überfüllten dritten Mannschaft für uns gewinnen konnten.

Dementsprechend wird sich die Mannschaft folgendermaßen zusammensetzen:

Brett 1 Philipp Bongartz
Brett 2 Sebastian Brandt
Brett 3 Oleg Leontiev
Brett 4 Edgar Schmitz
Brett 5 Jan KoppBrett
Brett 6 Gerd Schniggenberg
Brett 7 Damir Zupcevic
Brett 8 Gerd Moos
Brett 9 Christof Kögler

Aufgrund des vergleichsweise kleinen Kaders werden wir wohl ab und zu auf Ersatzspieler aus der Fünften zurückgreifen müssen. Aber damit haben wir bisher ja nur gute Erfahrungen gemacht!

Los geht’s mit Damir Zupcevic als frischgebackenem Mannschaftsführer am 20. September auswärts bei den SF Köln Mülheim I. Wir freuen uns schon jetzt auf interessante Partien und eine spannende Saison. Zuschauer immer herzlich willkommen!
 

GSK V

Hier nun die Aussagen von Hans-Joachim Groß, dem Mannschaftsführer der ‚neuen’ fünften GSK-Truppe:

Da zahlreiche starke Neuzugänge gerne für den GSK spielen wollten, war die Zeit dafür gekommen, einen lang gehegten Wunsch im Jubiläumsjahr Wirklichkeit werden zu lassen: GSK bietet die stärkste Bezirksliga-Mannschaft aller Zeiten auf!

Dies wurde befördert durch den freiwilligen Rückzug der verdienten Recken um Günter Poell aus GSK V in die Bezirksklasse, wo sie als GSK VI Schrecken verbreiten wird. Sie hat als ehemalige GSK VI und Aufsteiger aus der Bezirksklasse jahrelang gegen den Abstieg gespielt und auch in der letzten Saison nach schwerem Start in einem bravourösen Endspurt unter Einsatz aller Reserven den erneuten Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft.

Die neue »Fünfte« ist nicht wiederzuerkennen. So findet man neben Rückkehrerin FM Olga Lopatin (2056) zwei Spielerinnen der alten V, nämlich Jana Samorukova (1791) an 9 und Elvira Mass (1834). Um diesen Kern einer Bundesliga-tauglichen Damen-Riege und unser Talent Omid Edalati (1856) haben sich die starken Neuzugänge Artem Stier (1895), Dr. Eckard Schmidt (1899), Dr. Frank Seyl (1919) und Johannes Mittmann (1874) eingefunden. Wolfgang Otto (1855) komplettiert das Team mit einem DWZ-Schnitt der Stammbesetzung von 1899.

Auch die »Bank« kann sich sehen lassen: Neben Jana Samorukova (1791) stehen Norbert Möhring (1831), Dr. Bernd Gemein (2000), Dr. Ernst Schulte-Geers (1998), Ulrich Stehr (1741) sowie der MF Hans-Joachim Groß (1615) bereit.

Unser Ziel? Es wäre albern zu leugnen, dass wir Favorit um einen der beiden Aufstiegsplätze sind – schließlich müssen wir Platz machen für GSK VI. Aber leicht wird es nicht und Übermut ist fehl am Platze. Schon einmal ist eine nominell stärkste Mannschaft in der Bezirksliga nur knapp dem Abstieg entronnen (es handelte sich übrigens um eine GSK-Mannschaft). Die Generalprobe war schon ein Erfolg: GSK V gewann die inoffizielle Mannschaftswertung der Godesburg Open. Los geht es mit einem Auswärtsspiel gegen den alten Rivalen Bonn/Beuel II.

Hans-Joachim Groß
(MF GSK V)
 

GSK VI

Mannschaftsführer Michael Senkowski schildert seine Hoffnungen wie folgt:

Oldies but Goldies

Das Bild unserer ´Sechsten´ präsentiert sich diesmal so stark verändert wie nie zuvor. Da die meisten Neuzugänge des Klubs ihren Platz in der Bezirksliga (5. Mannschaft) gefunden haben, fielen viele Stammspieler jener Truppe nun in mein Team ab, das sich dadurch wiederum enorm verstärkt hat.

So wird in der kommenden Spielzeit Jürgen Eckermann das Spitzenbrett innehaben. Ihm folgen mit Robert Wessel und Günter Poell an den Brettern zwei bzw. drei weitere Spieler mit einer jahrzehntelangen Erfahrung im Schachsport. Beide zusammen holten in der vergangenen Saison über 50 Prozent ihrer Brettpunkte und das eine Liga höher!

Ihnen in nichts nachstehen werden sicherlich Gerhard Barning und Eckhard Vogelgesang an den mittleren Brettern vier plus fünf. Letzterer spielte bereits in der Vergangenheit in meiner Mannschaft mit beachtlichen Resultaten.

Brett sechs wurde besetzt mit Dr. Dietrich Turck. Er wird hoffentlich wieder möglichst vielen Gegnern ‚den Zahn’ ziehen.

An Brett sieben ist Kurt Selter wahrscheinlich froh, dass er nun etwas weiter unterhalb als letztes Jahr spielen kann, als er etliche Male das verhinderte Spitzenbrett vertreten musste.

Der Unterzeichner versucht sein Glück, das er leider allzu oft benötigt, ganz hinten am letzten Brett.

Vor Beginn der Spielzeit gehe ich eigentlich davon aus, dass dieser »Stamm« so häufig wie nur irgendwie möglich wird antreten können. Nur dann sind wir auch wirklich konkurrenzfähig und in der Lage, jedem Gegner ein Bein zu stellen.

Für den Ersatzfall sind gemeldet:

Guido Lammerich, Wolfgang Ertz, Peter Neumann und sein Namensvetter Peter Leymann. Diese sind mit ihrer DWZ im Bereich um die 1400 bis 1500 jederzeit imstande, an den hinteren Brettern auszuhelfen, falls »Not am Mann« sein sollte. Für den absoluten Ernstfall haben wir formell außerdem Dr. Joachim Zünkler, Dr. Bernd Müllenbach sowie Karl-Josef Beißel in die Mannschaft mit aufgenommen.

Das Saisonziel wurde sehr hoch, aber sicher nicht utopisch hoch gesteckt: AUFSTIEG.

Ein Vergleich mit den anderen Mannschaften zeigt, dass dies durchaus machbar ist, aber wir dürfen uns keine Aussetzer leisten. Die Bezirksklasse besteht lediglich aus acht Teams, sodass jeder Kampf von außerordentlicher Brisanz und Bedeutung sein wird.

In Runde eins geht es direkt gegen GSK VII, eine wahre Standortbestimmung, denn die ´Siebte´ ist unserer Truppe in ihrer Stammbesetzung gleichwertig, wenn man mich fragt.

Der Vollständigkeit halber zähle ich die Abgänge an dieser Stelle auch noch mal auf:

Stefan Kautz, Alexander Ivanov (beide beruflich verhindert), Josef Hornischer, Peter Acker, Günter Degenhard (alle in anderen Mannschaften), sowie Karl-Heinz Wittek (pausiert).

Hoffen wir, dass sich der mutige Schritt zum Umbruch auszahlen wird und die Überschrift des Artikels demnächst auf den 64 Feldern spielerisch bestätigt wird. Mit einem Altersdurchschnitt von über 60 Jahren sollte durchaus auch die nötige Routine vorhanden sein. Ich als Mannschaftsführer bin Optimist!

Michael Senkowski

GSK VII

Die 7. Mannschaft um MF Sebastian Schneider muss in der kommenden Saison auf einen Großteil ihrer alten Stammspieler verzichten. Mit Hilfe neuer Spieler und durch Verstärkung dreier Jugendlichen an den ersten Brettern, die an Spielstärke im letzten Jahr deutlich zugelegt haben, ist es uns gelungen eine homogene und spielstarke Mannschaft zusammen zu stellen, die der Konkurrenz in diesem Jahr zu trotzen versucht.

Unsere Mannschaft hat sich nicht nur quantitativ verstärkt, sondern auch gezielt mit einzelnen Spielern in der Qualität, wie z.B. mit Jürgen Möller und Josef Gottfried Hornischer. Zudem können wir auf eine breite »Ersatzbank« blicken, die für die Mannschaft, wenn uns die Stammkräfte fehlen sollten, in die Bresche springt.

Ich denke, dass es vermessen wäre, den Aufstieg als Saisonziel zu proklamieren, aber ein guter Platz im Mittelfeld sollte für uns in jedem Fall zu holen sein, da unsere Mannschaft in der kommenden Saison sicher noch wachsen wird, und wer weiß, vielleicht sind wir ja für eine Überraschung gut.

Timo Schäfer
Spieler der 7.Mannschaft
 

GSK VIII

Edwin Berkau, der offensichtlich am meisten beschäftigte MF, der neben GSK VIII auch noch die zwei Jugendmannschaften leitet, fasst seine Überlegungen wie folgt zusammen:

Die von mir betreute achte Mannschaft tritt erneut in der 2. Kreisklasse an. Es ist wieder eine gute Mischung von jung und älter. Neben den immer stärker werdenden Jugendlichen Jan, Niklas, Joel und Felix tritt erneut am Spitzenbrett Sascha Abraham an. Ihm zur Seite stehen diesmal zwei ‚Neue’ im GSK, Heinz Bitsch und Klaus Fehlau.

Und hinter der Stammbesetzung kommen noch gute Ersatzspieler. Diese Truppe wird ganz sicher wieder gut abschneiden. Vielleicht gelingt sogar diesmal noch eine Platz-Verbesserung Zweimal wurde Rang 3 erkämpft. ein Rang höher winkt der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Ein lohnendes Ziel.

GSK VIII eröffnet die Spielzeit bereits am 20. September mit dem Auswärtsspiel bei der SG Siebengebirge IV. Gegen diese Truppe gab es im Vorjahr ersatzgeschwächt eine schmerzliche Niederlage mit 2 : 4 In der Abschlusstabelle belegte der Gegner aber nur Rang 4. Ein Jahr vorher unterlag der GSK gar mit 1.5 : 4.5 und musste die Konkurrenz von der anderen Rheinseite vorbeiziehen lassen. Wir haben also noch etwas gut zu machen. Packen wir’s an.

Edwin Berkau
MF GSK VIII und Jugendwart

 

So das war es wieder mal. Die kleine Reise durch ein Jahr Geschichte unseres Klubs ist zu Ende. Danke, dass Sie dem Chronisten bisher gefolgt sind. Bis zum nächsten Mal in einem Jahr ? Wer weiß das schon in dieser so hektischen Zeit ?

zunächst mal Tschüss
G. Poell

 

Nr. 1 Studie
Jochen Lehmensick: Weiß macht Remis

(Nachdruck: Landeszeitung Lüneburg 25. 10. 1986)
gewidmet jetzt Johannes Gilles
 


 

W: Kd1, De2, Tb2, Bb6, e6, f5, h5 (7)
S:  Kh7, Ta4, Tb4, Lh6, Sa3, Sa8, Bb3, c4, e3, e7, f6, g6, g7 (13)
Wieder eine »romantische« Studie. Der sL kann nur durch Bauernumwandlung entstanden sein.

Lösung anzeigen:

 

Nr. 2 Studie
Jochen Lehmensick: Weiß macht Remis

Quasi-Urdruck (Erstdruck)
(Preisaufgabe im Seniorenturnier in Bad Bevensen 09)
gewidmet Dr. Detlev Müller-Using †
 


W:
Ke1, Dc1, Ba5, b7, f3, f7, h7 (7)
S:
 Ka7, Tf8, La1, Sc3, Sg3, Ba6, e2, f4, f5, h3, h5 (11)

Lösung anzeigen:

 

Nr. 3 Studie
Jochen Lehmensick: Weiß macht Remis

Quasi-Urdruck (Erstdruck)
(Tagesproblem im Seniorenturnier in Bad Bevensen 09)
gewidmet jetzt Günter Poell
 

 

W: Ke3, Tf6, Bb5, f5, g3, g7, h2 (7)
S:  Kg8, Lc2, Ba7, b7, c4, c7, f7, g5, g4 (9)

Lösung anzeigen:

 

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zuletzt geändert am 24. Dezember 2009