Godesberger Schachklub 1929 e.V.

Wechsel beim GSK

Bei einer gut besuchten Jahreshauptversammlung wählte der Godesberger SK einen neuen Vorstand. Nach 11 Jahren trat der 1. Vorsitzende Anton Braun aus beruflichen Gründen zurück. Er wechselt mit der Bundesrechtsanwaltskammer, die er seit einigen Monaten führt, im Jahre 2000 in die Bundeshauptstadt. Einstimmig wählte die Versammlung den stellv. Bezirksvorsitzenden Dr. Detlev Müller-Using zum Nachfolger. Er gehörte schon einmal mehrere Jahre dem GSK-Vorstand an. Ebenfalls aus beruflichen Gründen gaben Hans Lotzien (2. Vorsitzender), Gerd Schniggenberg (Kassenwart) und Christof Wulfken (Spielleiter für Einzelturniere) ihre Ämter auf. Nachfolger wurden einstimmig Bodo Schmidt, Alfred Schlindwein und Rüdiger Schmidt. Günter Poell übernimmt wieder die Spielleitung für Mannschaften. Sein Nachfolger im Amt des Schriftführers ist Dr. Bruno Pott. In ihren Ämtern bestätigt wurden Horst Trosien (Gerätewart), Johannes Gilles (1. Jugendwart) und Michael Blum (2. Jugendwart). Auch bei diesen Wahlen gab es ein einstimmiges Ergebnis.

Anton Braun zog in seinem Jahresbericht eine beeindruckende Bilanz. Aufstieg zur 1. Bundesliga; GSK II jetzt in der 2. Bundesliga; Dritter der Deutschen Pokalmeisterschaft, Vizemeisterschaft von NRW für die GSK-Jugend, Rang 4 bei der Blitz-DM in der Stadthalle mit Qualifikation für 2000, 4 weitere erste Plätze und kein Abstieg in der Mannschaftsmeisterschaft, bei der der GSK in allen 10 Klassen vertreten ist. Ferner Ausrichtung von 10 nationalen und regionalen Meisterschaften. Dazu noch drei Offene Turniere für jedermann. Das beste Ergebnis aller Zeiten im Jubiläumsjahr.

Aber auch persönlich kann Anton Braun eine beachtliche Bilanz ziehen. Vor 11 Jahren hatte der GSK 115 Mitglieder. Heute sind 167. Damals gab es 7 Mannschaften und GSK I spielte in der NRW-Liga. In der laufenden Spielzeit sind es 14 Mannschaften; davon 6 hochklassig und die beiden Besten in den Bundesligen. Sieben Deutsche Meisterschaften und eine Weltmeisterschaft wurden seit 1988 dem GSK zur Ausrichtung übertragen und nicht nur dadurch der Verein, der vor 70 Jahren als kleiner Vorortsverein begann, im ganzen Deutschen Schachbund bekannt gemacht. Zurecht stellte Dr. Müller-Using in einer kleinen Abschiedsrede fest: `Anton Braun hat sich um den GSK verdient gemacht`.

Nun steht der GSK vor einem schweren Neubeginn. Der Aufstiegsboom der letzten Jahre hat manche Mannschaft an die Leistungsgrenzen gebracht. Deshalb wiegt der Wegzug von 12 starken Spielern, vorwiegend nach Berlin, schwer. Zwar ist der GSK dennoch mit 167 Mitgliedern immer noch unter den Top Ten im Deutschen Schachbund zu finden, weil der Mitgliederschwund rechnerisch ausgeglichen wird durch den erfreulichen Zugang von 14 Jugendspielern, die aber noch nicht die entsprechende Spielstärke haben. Treffend formulierte der auf den wichtigen Spielleiterposten zurückgekehrte Günter Poell als Motto der Zukunft: Es gilt nun das Errungene zu stabilisieren und den Stand zu halten, um darauf dann mit der großen Jugendabteilung weiter aufzubauen.

Günter Poell

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zuletzt geändert am 14. Dezember 1999