GodesbergerSchachklub
  1929

 Jahreshauptversammlung 2010

 

Am 10. Dezember 2010 hat der GSK seine Jahresversammlung durchgeführt. Trotz schlechter Witterung kamen 37 Mitglieder pünktlich bis 20 Uhr. Nach harmonischem Verlauf waren bis kurz vor 23 Uhr alle 24 Punkte beraten und soweit notwendig entsprechende Beschlüsse gefasst. Es blieb sogar noch Zeit bei »Halbzeit« eine leckere Gulaschsuppe zu essen.

Die komplette Niederschrift über die JHV mit Haushaltsplan 2011, Haushaltsrechnung 2010, Prüfungsbericht und Ehrenliste sowie weiteren Anlagen kann von denjenigen, die sich informieren möchten, beim Geschäftsführer angefordert werden. Sie wird dann Anfang Januar 2011 per Email übersandt.

Unter Tagesordnungspunkt 5 erstattete der 1. Vorsitzende den Jahresbericht. Er lag für alle Anwesenden als Tischvorlage vor und ist dieser Notiz noch einmal für die seinerzeit verhinderten Mitglieder beigefügt.

Jahresbericht des Vorstandes

Der Vorstand erstattet zur Jahresversammlung auch diesmal einen Bericht über alle bedeutsam erscheinenden Ereignisse im Klub. Im Laufe des Jahres hat unsere nun auch schon zehn Jahre existierende Klubzeitung »GSK-Kurier« bereits über sie sogar oft täglich ausführlich berichtet. Wir danken erneut ganz herzlich dem Herausgeber Thomas Jackelen für seine mit großem Engagement und viel Zeitaufwand geleistete ehrenamtliche Arbeit. Mit dem nun auch schon ein Vierteljahrhundert zum Jahreswechsel herausgegebenen GSK-Archiv erhalten Sie alle wieder einen Abschnitt der Klubgeschichte. Um Wiederholungen zu vermeiden weisen wir darauf an vielen Stellen des Vorstandsberichts lediglich hin.

Der Vorstand tagte im Berichtszeitraum nur zweimal. Viele Entscheidungen wurden aber erstmals im Umlaufverfahren per Mail getroffen. Im Berichtszeitraum gehörten ihm an: Robert Biedeköpper als 1. Vorsitzender, Bodo Schmidt als 2. Vorsitzender, Günter Poell als Geschäfts- und Schriftführer, Alfred Schlindwein als Rechnungsführer, Edwin Berkau als 1. Jugendwart, Ulrich Stehr als 2. Jugendwart, Michael Senkowski als Spielleiter für Turniere, Martin Mauelshagen als Spielleiter für Mannschaften und Peter Neumann als Geräte- und Bibliothek-Wart. Wichtige Beratungspunkte waren vor allem die Finanzlage des Klubs, die Umsetzung des Prüfungsberichts, der günstige Erwerb von Spielmaterial im großen Umfang (rund 3.300 € netto in zwei Jahren), die aufwendige Förderung der Jugendabteilung (vor allem Lehrgänge) ,die bedeutenden Veranstaltungen des GSK, die Sicherung der Teilnahme aller acht Mannschaften des GSK am Spielbetrieb (Kosten, Bereitstellung des Heimes, Aufstellung der Teams), die Lehrgangsteilnahme von Mitgliedern für Schiedsrichter, Turnierleitung, Jugendarbeit) und nicht zuletzt ein Konzept für die gastronomische Betreuung der Spielabende und Mannschaftskämpfe sowie die Sicherung eines geordneten Auf-/Abbau- sowie Schließdienstes.

Die Zahl der Mitglieder ist gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Am Stichtag betrug sie 165. Einige Abgängen stehen entsprechende Zugänge gegenüber. Erfreulich weiter gewachsen ist die Jugendgruppe. Sie zählt jetzt 34 Mitglieder. Der GSK nimmt weiter in der Liste der größten deutschen Schachvereine Rang 5 ein. Die Finanzen sind geordnet. Eine Rücklage für Notfälle ist vorhanden. Weiterhin sind wir in der Region Bonn/Rhein-Sieg unbestritten die Nummer Eins und gehören im Schachverband Mittelrhein zu den Leistungsträgern in unserem Sport. Hervorgehoben werden soll diesmal, dass der GSK im ganzen Schachbund NRW der einige Verein ist, der fünf Mannschaften auf der Ebene Bund / Verband in die hochklassigen Ligen schickt und darüber hinaus noch drei weitere Teams auf der Bezirksebene, davon zwei in der dort höchsten Spielklasse, der Liga, im Einsatz hat.

Im Jahre 2010 mussten wir uns leider von drei Klubmitgliedern, die in die ewigen »Schachgründe« abberufen wurden, verabschieden. Am 12. Juli starb unser Ehrenmitglied Manfred Schmiedel im hohen Alter von 88 Jahren in seinem spanischen Altersitz. Er war 64 Jahre Mitglied im GSK. Peter Nikolaus Gajewski wurde am 7. Januar – nur 61 Jahre alt - von einem schweren Leiden erlöst. Edgar Hein, auch 2 Jahrzehnte bei uns, ist am 7. November im Alter von 75 Jahren gestorben. Ehrende Nachrufe finden Sie im Kurier.

Unsere Nestoren sind Martin Bahre (bald 92) und Johannes Gilles (bald 87). 36 Mitglieder sind seit mehr als 25 Jahre Mitglied im GSK. Angeführt von Heinz-Josef Ulrich, Günter Poell und Horst Geuer, die zusammen 185 Mitgliedsjahre auf Ihren Beitrags-Konten haben.

Zehn Mitglieder feierten im Berichtsjahr ein Klub-Jubiläum. An der Spitze der Liste steht Karl-Josef Beißel mit 45 Jahren. Ihm folgt mit 40 Jahren Hans Peter Forsbach, ein Jahrzehnt erfolgreicher Rechnungsführer im GSK. Je 35 Jahre sind André Schulz (Chessbase Hamburg) und Gottfried Schumacher »an Bord«. Und drei Jahrzehnte tragen Christof Wulfken, Martin Dung, Manfred Henk und unser Nestor Johannes Gilles des Farben des GSK. Ein Vierteljahrhundert haben Basilius Gikas und Dr. Bernd Müllenbach nun auch schon beim GSK die »Klötzchen« geschoben.

Wie schon seit mehr als 20 Jahren üblich nahm der GSK auch diesmal am Städtischen Sommerfest im Stadtpark teil. Außerdem schon zum dritten Mal mit sehr großem Erfolg am »Tag des Sports« auf dem Münsterplatz. Überall konnten wir das werbewirksame Großfeld-Schachspiel einsetzen und uns mit dem Banner bei allen Zuschauern bekannt machen. Viele Mitglieder haben an diesen Tagen für den GSK und somit auch für unseren Sport geworben. Dank dafür.

Auch 2010 hat der GSK seine überregionalen allseits beliebten Turniere ausgerichtet: Zum 14. Mal das Godesburg-Open und zum 38. Mal das Godesburg-Schnellturnier. Beiden war ein großer Erfolg beschieden. Beim Open nahmen 94 und beim Schnellschach 98 Anhänger des Königlichen Spiels aus nah und fern teil. Und dies, obgleich das Turnierangebot bundesweit immer noch wächst. Mehr zu beiden Events lesen sie ausführlich im GSK-Kurier und im GSK-Archiv.

Der GSK hat ferner im Jahre 2010 erneut sechs eigene Turniere für Mitglieder und Gäste veranstaltet. Wie in den Vorjahren, wird in dieser Zusammenfassung nur kurz berichtet. Alle Details und Abschlusstabellen finden Sie im Kurier und in dem zum Jahreswechsel angekündigten GSK-Archiv.

Die Klub-Meisterschaft war mit 54 Teilnehmern sehr gut besucht. Der neue Meister ist Philipp Bongartz aus GSK IV. Nach spannendem Verlauf gewann er – wie der Vorjahresmeister Brandt aus dem gleichen Team - mit sieben Siegen und nur einer Niederlage den Titel. Zugleich war er Bester in der Ratingklasse I. Sieger in der Jugendwertung wurde der 13-jährige Johannes Florstedt. mit 4.5 Punkten auf Rang 17. Er gewann auch die Rating-Wertung III. In der Senioren-Wertung siegte erneut wie im Vorjahr Jochen Lehmensick mit 4.5 Punkten auf Rang 16. Die Ratingklasse II (unter 1900) sicherte sich diesmal Dr. Dieter Eisentraut mit 5 Punkten auf Rang 11. Den Preis in der Ratingklasse IV erkämpfte mit 4 Zählern auf Rang 27 Neuzugang Heinz Bitsch. Beste Teilnehmerin wurde Elvira Mass mit 5 Punkten auf Rang 11.

Die Pokalmeisterschaft war, was die Teilnehmerzahl angeht, besser besetzt als in den Vorjahren. Das Finale bestritten über die ganze Bedenkzeit von sechs Stunden Jochen Lehmensick und Thomas Stenzel, die beide auch schon Klubmeister waren. Thomas Stenzel sicherte sich nach spannendem Verlauf den begehrten Titel. Er nahm nach eigenem Bekunden zum ersten Mal an diesem Wettbewerb im GSK teil. In den Vorrunden setzte er sich gegen Dr. Dieter Eisentraut, Pokalsieger 2008 Hans Lotzien (nach remis sowohl in der Hauptpartie als auch im Schnellschach) sowie im Halbfinale gegen Dr. Uwe Schenk durch. Jochen Lehmensick besiegte auf dem etwas leichteren Weg bis in das große Finale Kazem Zarevakilibadi, Bertold Böttcher und Heinz Bitsch.

Der Neufassung der Klubmeisterschaft im Schnellschach war erneut Erfolg beschieden. Es nahmen an den sechs Runden insgesamt 100 Mitglieder und Gäste teil. Es siegte Heiko Mertens überlegen mit einem Sieg und vier zweiten Plätzen. Diese jeweils hinter IM Breder, IM Christian Seel und IM Rüdiger Seger, die aber nur je einmal an den Start gingen. Der neue Meister kam auf 67 Punkte aus fünf Runden. Vizemeister wurde Hans Lotzien (44 Punkte/aus 4), punktgleich vor Michael Müller Boge (44 Punkte/aus 5).

In der Offenen Blitzmeisterschaft siegte wie im Vorjahr unerreicht IM Christian Seel (SF Katernberg). Er gewann acht der neun Turniere und erreichte mithin bei sechs Wertungen wiederum die Höchstzahl von 90 Punkten. Den zweiten Platz belegte mit zwei Turniersiegen, drei zweiten Plätzen und einmal Rang 4 sowie 78 Punkten Alexander Dranov, der damit auch die interne Klubmeisterschaft in dieser Disziplin gewann. Dritter wurde Hans Lotzien (66/6) vor Heiko Mertens (60/6) und Thomas Stenzel (57/6). Insgesamt kamen 51 Teilnehmer in die Rangliste der jeweils besten Zwölf.

Das DWZ-Turnier ist im Jahre 2009 leider nicht zustande gekommen. 2010 hingegen konnte es, wenn auch teilweise etwas spärlich, wieder durchgeführt werden. In der A-Klasse siegte wieder einmal Jochen Lehmensick. Die B-Klasse sah bei leider mehreren nicht zu vermeidenden Rücktritten letztlich nach Stichkampf im Schnellschach Jürgen Eckermann vor Jana Samorukova als Sieger. Die C-Klasse gewann Peter Neumann und in der D-Klasse sichert sich hervorragend Heinz Bitsch mit fünf Siegen verlustpunktfrei den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.

Weil das Weihnachts-Schnellturnier traditionell stets nach der Hauptversammlung den Abschluss des Jahres bildet, kann im GSK-Archiv immer nur ein Jahr später darüber berichtet werden. Es siegte 2009 IM Dennis Breder. Er gewann alle neun Partien. Zugleich ist er Rekordsieger, denn er gewann dieses Turnier schon sechs mal 2001, 2003, 2005, 2006, 2007 und jetzt 2009. Zwei Punkte hinter ihm kam Gottfried Schumacher auf den zweiten Platz. Dritter wurde mit 6.5 Zählern Olaf Horstmann. Es folgen mit je 6 Punkten Dr. Sandro Kohn, Jochen Lehmensick, Hans Lotzien und Bert Breitenstein. Beachtlich das Abschneiden des erst 13 Jahre zählenden Johannes Florstedt auf Rang 16 mit fünf Punkten, darunter Siege gegen Robert Biedeköpper und Marco Müller sowie je einem Remis gegen Olga Lopatin und Jan Kopp. Mehr sehen Sie noch in der Tabelle im Kurier. Im übrigen gab es wieder für alle ein kleines Geschenk, dass die Teilnehmer mitgebracht hatten.

In der Mannschaftsmeisterschaft ging der GSK im Jahre 2010 wieder mit acht Mannschaften und zwei Jugendvertretungen an den Start. Teilweise stand der Klassenerhalt im Mittelpunkt, teilweise aber auch das Bestreben aufzusteigen. Recht unterschiedlich war dann auch das Ergebnis. Die »Erste« konnte nach einem höchst unglücklichen Verlauf der Spielzeit die 2. Bundesliga nicht halten und kehrte nach 20 Jahren im »Oberhaus« der beiden Bundesligen wieder in die Oberliga NRW als der höchsten Spielklasse des Schachbundes NRW zurück. Wiederaufstieg wird angestrebt. Die »Zweite«, lange in Abstiegsgefahr, belegte am Ende noch einen versöhnlichen Mittelplatz mit ausgeglichenem Punktekonto in der NRW-Klasse. Auch in diesem Jahr gilt es erneut diese hohe Einstufung zu verteidigen. In der Regionalliga Mittelrhein kam die »Dritte« ebenfalls auf einen Mittelplatz mit Punktegleichstand. Sie hat vor allem in der neuen Spielzeit unter der Neuordnung aller hohen Teams als Folge des Abstiegs der »Ersten« und des Rückzuges einiger Spieler zu leiden. Von allen GSK-Teams ist diese besonders bedroht. Ein Alptraum nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Verantwortlichen, denn in den beiden Verbandsligen ist der GSK schon mit zwei Mannschaften vertreten. Die »Vierte« konnte sich nach äußerst schwachem Start noch stabilisieren und am Ende mit Rang 6 und 12:10 Punkten abschließen. Das sollte auch in diesem Jahr gelingen. Der absolute »Knüller« dieser Spielzeit war der Aufstieg der »Fünften« in die Verbandsliga. Alle acht Kämpfe in der Bezirksliga wurden gewonnen. Teilweise sogar sehr hoch. Und deshalb sind in der heutigen »Ehrenliste« mit Olga Lopatin, Wolfgang Otto, Elvira Mass und Jana Samorukova auch allein vier Mitglieder dieses Teams als unbesiegte Spieler/innen enthalten. Nun gilt es diese Klasse zu halten. Erste Schritte sind schon mit drei Startsiegen geschehen. Freude bereiteten auch die Oldies der »Sechsten« dem Klub. Auf Rang 2 der Bezirksklasse eroberten Sie zum dritten Mal in sechs Jahren nach dem freiwilligen Abstieg in 2008/9 die höchste Spielklasse des Bezirks. Und als durch Verzicht noch ein Platz in diesem kleinen »Oberhaus« frei wurde, kannte auch die Freude bei der etwas unglücklichen »Siebten« auf Rang drei keine Grenzen mehr. Dieses Team wird nach einem kleinen Umbau die Klasse auch halten können während die »Sechste« nach bisher unbefriedigendem Abschneiden schon um den Klassenerhalt bangen muss. Tritt dies ein, so wird es 2011 dann auch einen Tausch der Teamziffern geben. Die »Achte« strebt erneut den Aufstieg in die 1. Kreisklasse an. Nach schwachem Start kam sie in 2009/10 nur auf einen Mittelplatz, kann aber mehr, wie die beiden Spielzeiten davor zeigen. Hier gab es jeweils Platz 3.

Die Jugendgruppe hat als Mannschaft im Zeitraum 2009/10 auf Verbandsebene nicht viel zu den Erfolgen des GSK beitragen können. Die U 16 ist aus den Spielklassen des SVM mit fünf hohen Niederlagen wieder freiwillig abgestiegen. Es macht wenig Sinn die deutlich Jüngeren gegen ältere Spitzenteams aus Köln und Aachen regelrecht »zu verheizen«. Besser ist es dann schon für ihre weitere Entwicklung sie bei den Turnieren des Schachbezirks einzusetzen. Dort gelang zwar leider nicht die erhoffte Titelverteidigung, aber Platz 2 ist sicher auch als Erfolg zu werten. Ferner ist es wohl richtig den Jüngeren Gelegenheit zu geben sich in der 2. Kreisklasse gemeinsam mit den Erwachsenen weiter fort zu entwickeln und die Älteren behutsam in höheren Mannschaften zu fordern und zu fördern. Das dieses Konzept Früchte trägt zeigen die Erfolge, die bei Einzelturnieren errungen werden. Allen voran von Johannes Florstedt. Auch hier wird auf Archiv und Kurier mit zahlreichen Berichten hingewiesen.

Viel mehr können Sie noch für alle Mannschaften einmal rückblätternd im GSK-Kurier lesen. Aber auch in neuen GSK-Archiv, das spätestens Anfang 2011 vorliegen wird. Und zwar auch als Druckvorlage im GSK-Kurier und aus Kostengründen in einer geringen Papierauflage für die, die keinen Internetanschluss haben.

Auch 2010 hat der GSK die Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach des Schachbezirks gewonnen und sich für die gleiche Veranstaltung auf Verbandsebene qualifiziert. Dies gelang auch noch unserer zweiten Vertretung. Hier wurde GSK I in der Besetzung Dranov, B. Schmidt, Lütke und Kohn überlegen mit 14 Siegen und nur einer Punkteteilung Mittelrhein-Meister. Die 2. Mannschaft (Kräussling, Lotzien, Stenzel und Mauelshagen) erkämpfte den vierten Rang hinter Aufwärts Aachen und Aachener SV noch vor der SG Porz und qualifizierte sich damit auch für Landesmeisterschaft NRW. Hier kamen die beiden Mannschaften des GSK in guter aber nicht stärkster Besetzung angesichts hochrangiger Konkurrenz über Mittelplätze nicht hinaus. Auch unser Jugendteam konnte in der SVM-Meisterschaft den großen Vorjahres-Erfolg nicht wiederholen. Ganz knapp, nur nach Stichkampf gegen die SG Porz, wurde der vierte Platz und damit die Qualifikation für die NRW-Meisterschaft (im Vorjahr gab es hier sensationell Rang 6) verfehlt.

Erneut hat der GSK auch im Jahre 2010 in der Pokalmeisterschaft des SVM (Viererpokal) geschwächelt. Schon im Achtelfinale gab es trotz guter Besetzung bei den Rheinbacher SF eine 1.5 : 2.5 – Niederlage, die das Ausscheiden aus dem Wettbewerb bedeutet.

Unter der Überschrift »Im GSK-Kurier« geblättert hat der Chronist im GSK-Archiv viele Ereignisse zusammen getragen und jeweils kurz dargestellt. Dazu gehören auch die von Mitgliedern des GSK errungenen Erfolge in zahlreichen Einzelturnieren. Wie immer heben wir auch diesmal, stellvertretend für alle anderen, ein Mitglied besonders heraus. Die Wahl fiel diesmal auf Hans Lotzien, der bei vielen Turnieren oft auf den vorderen oder gar ersten Plätzen zu finden ist. Nicht nur lokal sondern auch überregional. Keineswegs nur im Blitzschach Und dies seit 33 Jahren im GSK.

Hervorheben muss man aber auch die überaus zahlreichen Erfolge der GSK-Jugend, die diese im Jahre 2010 verbucht hat. Hier sei unter vielen Ergebnissen und Pokalen stellvertretend die SVM-Meisterschaft U 16 von Johannes Florstedt und sein dritter Platz auf NRW-Ebene bei knapp verfehlter Qualifikation für die »Deutsche« genannt. Mehr lesen Sie im GSK-Archiv. Es lohnt sich.

Auch in diesem Jahr danken wir den privaten Spendern und der Stadt Bonn. Nur mit dieser Hilfe ließ sich der Spielbetrieb in dem bisherigen Umfang finanzieren. Denn die Mitglieds-Beiträge decken nur die Standard-Ausgaben. Deshalb nimmt der Vorstand auch mit sehr großer Sorge zur Kenntnis, dass zum einen die Bereitschaft der Mitglieder zu spenden eine deutlich sinkende Tendenz aufweist und zum anderen die überaus schwierige Finanzlage der Stadt eine zumindest vorübergehende Einstellung der Sportförderung für alle Vereine erwarten lässt.

Gerne danken wir auch am Ende dieses Jahres der Pfarrgemeinde für die gute Partnerschaft. Stellvertretend für alle nennen wir wie im Vorjahr Herrn Otto Schreiber aus dem Vorstand sowie Frau Anni Schumacher und Frau Maria Pudelko, die alle drei stets unentwegt bemüht sind, uns bei den überaus zahlreichen Wünschen zu helfen und mit Ihrem Engagement dafür sorgen, dass der GSK das schönste Spiellokal weit und breit hat.

Der Vorstand sagt aber auch allen, die »im Verborgenen« für den GSK wirken, herzlichen Dank für Ihre beispielhafte ehrenamtliche Tätigkeit. Das sind insbesondere die Mannschaftsführer und die bescheidenen Helfer bei Turnieren, in der Jugendarbeit und bei allen Veranstaltungen. Das sind aber auch die Mitglieder, die für die Mannschaftskämpfe stets ihr Auto zur Verfügung stellen und sogar fahren ohne selbst zu spielen. Ohne sie, die oft einen ganzen Abend oder Sonntag lang überhaupt nicht selbst an das Brett kommen, läuft im GSK nichts. Und für Sie alle sei diesmal stellvertretend Thomas Jackelen ganz herzlich gedankt, der unermüdlich unsere Klubzeitung im Internet »GSK-Kurier« fast täglich auf den neuesten Stand bringt und für viele intern und extern zur Frühstücks-Lektüre werden lässt. Daneben ist wie immer unser »Mister Ehrenamt« zu nennen. Ohne Alfred Schlindwein gäbe es nicht die allseits vor allem von den Gästen gelobte »Gastronomie«, die Organisation des Schließdienstes allwöchentlich und die vorzüglich geführte sparsame Kasse ohne Beitragsrückstände. Namentlich ergänzt werden soll die Liste wieder – wie im Vorjahr - um den Dank an diejenigen Mitglieder, die sich Woche für Woche um unsere weiter wachsende Jugendgruppe kümmern. Das sind Edwin Berkau, Ulrich Stehr, Achim Scheumann Elvira Mass und Wolfgang Otto.

Und nicht vergessen werden soll auch der Dank an Sie alle für die oft schon Jahrzehnte andauernde Treue zu unserem Klub.


Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen zum Weihnachtsfest und zum Jahr 2011

Robert Biedeköpper (1. Vorsitzender)
 

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zuletzt geändert am 3. Januar 2011