Ab 5. Januar 2007 spielen wir nach über dreißig Jahren nicht mehr in ‚unserem' Klublokal. Die neue Bleibe ist dann das Pfarrheim St. Augustinus, ebenfalls im Stadtbezirk Bad Godesberg gelegen, und zwar an der Ecke Weißenburgstraße und Sankt-
So geht alles einmal zu Ende. Ein bisschen Wehmut kommt da schon auf. Nun denn, blicken wir jetzt aber nicht zurück sondern nach vorn. Neue Aufgaben fordern uns heraus.
Viele Mitglieder und Gäste interessiert sicher, was Sie dort erwartet. Zunächst pauschal mit einem Satz: Ein in jeder Hinsicht geeignetes Haus. Baulich in sehr gutem Zustand. Zentral gelegen, was die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr und die Voraussetzungen für die individuelle Anfahrt angeht. Gute Raumaufteilung, überall Tageslicht und Fensterlüftung, ebenfalls zwei auch zu verbindende Räume, (Faltwand). Mithin durchaus ansprechend.
Was finden Sie vor:
im Erdgeschoss:
einen großen Raum (90 qm), etwa 25 % kleiner als jetzt (120 qm)
einen kleineren Raum (50 qm), ebenfalls kleiner als der Sängersaal (70 qm)
im Obergeschoss zusätzlich
einen kleineren Raum (30 qm) völlig separat
einen größeren Raum (40 qm) als Galerie des großen Saales gestaltet allerdings mit Blick- und Geräuschkontakt nach unten
Rein rechnerisch haben wir dann mit rund 210 qm zu 230 qm etwa 10 % weniger Fläche, weil jetzt auch noch der kleine Saal vor der Ausgabe der Küche mit über 40 qm für uns nutzbar ist. Wir kommen aber immer aus, sowohl für den normalen Spielbetrieb, als auch für Open und Schnellturnier mit den bekannten Begrenzungen. Auch 5 Mannschaften lassen sich unterbringen. Es wird dann vielleicht ein wenig enger ist aber immer noch erheblich geräumiger und ansprechender als die vielen Spiellokale, die wir bei unseren Auswärtsspielen zu Gesicht bekommen und oft sogar erdulden müssen.
Die Toiletten sind im Untergeschoss. Eine Behinderten-Toilette befindet sich im Erdgeschoss. Es ist auch eine voll eingerichtete Küche mit Ausgabe zum großen Saal hin vorhanden. Etwa so wie jetzt. Aber es gibt dort keine Betreuung durch eine von der Pfarre bestellte Familie wie hier. Alle Vereine müssen sich selbst versorgen. Was bisher auch bei denen voll funktioniert hat. Hier ist aus der Sicht des GSK nach so langer Zeit der Betreuung noch eine schwierige Situation zu lösen, wie sicher jeder selbst erkennt.
Und dann auch gleich das zweite noch zu lösende Problem: Alle Nutzer müssen Tische und Stühle selbst aufbauen und auch wieder wegräumen. Im alten Heim hat das bisher der Küster gemacht. Das gibt es hier nicht und kann auch nicht eingeführt werden. Notfalls muss der Klub jemanden engagieren. Der Vorstand sucht noch nach einer wirtschaftlich vertretbaren Lösung. Nur um eventuellen Argumenten gleich vorzubeugen: Das ist überall so. In städtischen Turnhallen, in Sälen, die Gaststätten angegliedert sind und auch in all den anderen Möglichkeiten, die für eine Unterbringung des großen GSK überhaupt in Betracht kommen.
Das neue Heim hat:
U-Bahn-Anschluss. Haltestelle Wurzerstraße. Fußweg unter 5 Minuten.
Anschluss an das Busnetz. Linie 12. zwei Haltestellen weniger als 5 Minuten entfernt. Busse fahren bis 1 Uhr nachts in beide Richtungen (Mehlem oder Friesdorf/Dottendorf)
12 Parkplätze, gleich nebenan auf dem Kirchengrundstück. Und in ganz kurzer Entfernung steht ein ungewöhnlich großer Parkplatz des ehemaligen Einkaufszentrums Lidl fast immer leer. Kapazität weit über 100 PKW können hier abgestellt werden.
Im übrigen: Alternativen zu dieser Lösung haben wir nicht. Alle Testgespräche zur Anmietung von Sälen in Vororten, alle Rückfragen bei Anbietern von kommerziell genutzten Räumen, alle Überlegungen in Richtung Städtische Räume, sind gescheitert, entweder an den unzureichenden räumlichen und auch zeitlichen Möglichkeiten oder aber an den Preisvorstellungen der Vermieter.
Günter Poell
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| zuletzt geändert am 24. Juli 2011 |