GodesbergerSchachklub
  1929


Gedanken anlässlich eines Jubiläums

von Günter Poell zum 75. Geburtstag von Horst Geuer

 

Am Sonntag, 22. Mai 2011, vollendet unser Ehrenmitglied Horst Geuer zum dritten Mal ein Vierteljahrhundert. Wenige Tage vor seinem 13. Geburtstag trat er am 4. Mai 1949 in den GSK ein, gehört also mit seinem besten Freund Heinz Josef Ullrich und dem Chronisten zu den drei Mitgliedern, die zusammen auf über 188 Mitgliedsjahre zurückblicken können.

Der Godesberger Schachklub gratuliert dem Jubilar zu diesem Ehrentag ganz herzlich. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und noch viele schöne Jahre mit seiner lieben Frau Helga und der großen Familie.

Ein solcher Tag bietet uns die Gelegenheit noch einmal auf die lange Zeit seiner Mitgliedschaft und die Verdienste für den GSK - die am 14. Dezember 2001 mit der Ehrenmitgliedschaft belohnt wurden - ein wenig zurück zu blicken.

Schon früh entdeckte Freimut Remus, der in den 50er Jahren für alle Turnier-. und Jugendfragen zuständige »Macher« im GSK dieses Talent. Seine gezielte Förderung, aber auch der große eigene Fleiß von Horst Geuer, führten zu einer schon frühen beachtlichen Spielstärke. Sie wurde sichtbar durch insgesamt fünf Jugend-Meisterschaften im Bezirk, einem Jugendtitel 1953 im Schachverband Mittelrhein und als Krönung durch die Verbandsmeisterschaft bei den Erwachsenen im Jahre 1955. Viele Jahre spielte er in der 1. Mannschaft den vorderen Brettern in der Oberliga Mittelrhein, die heute Regionalliga heißt.

Aber nicht nur als starker Spieler war er für den GSK wertvoll. Gemeinsam mit Heinz-Josef Ullrich hat er ab 1959 fast 20 Jahre die Jugend im GSK betreut. Ab 1974 baute er zudem in seinem neuen Wohnort Königswinter-Oberpleis eine starke Jugendgruppe auf. Nach anfänglich eher losen später aber vertieften Kontakten wurde die GSK-Jugend dank dieser Verstärkung 1978 Jugend-Mannschaftsmeister von Nordrhein-Westfalen. Bei der »Deutschen« belegte sie dann einen hervorragenden dritten Platz, punktgleich mit dem Meister Hamburger SK und dem Vizemeister, nur durch Brettpunkte getrennt.

Danach wurde es »ruhig« um Horst Geuer. Mehr und mehr favorisierte er in seinem Privatleben die Familie und als Hobby die Mineralogie, in der er es im Laufe der Jahre ebenfalls zu einem bundesweit beachtlichen Bekanntheitsgrad brachte. Sein Interesse am Schachsport und dann natürlich am GSK blieb aber in all den Jahren ungebrochen. Noch immer gehört er zu den Mitgliedern, die an allem im GSK großen Anteil nehmen und die Jugendarbeit wird von ihm alljährlich auch durch eine namhafte Spende unterstützt. Der GSK nutzt diese Gelegenheit noch einmal für alles Dank zu sagen.

als jahrzehntelanger Weggefährte
grüßt für den Klub und auch persönlich

Günter Poell
Geschäftsführer

 

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zuletzt geändert am 22. Mai 2011