GodesbergerSchachklub
  1929

30 Jahre Mitgliedschaft im GSK

Heute, am 1. Juli 2011, blicken gleich drei Mitglieder des GSK auf 30 Jahre Mitgliedschaft zurück. Jürgen Eckermann, Hans-Joachim Groß und Dietrich Osswald. Dank allen drei für die Treue in guten und mitunter auch schweren Zeiten.

Jürgen Eckermann ist dem Königlichen Spiel schon viel länger verbunden als die drei Jahrzehnte, die er nun im GSK nahezu alle Turniere und regelmäßig die Mannschaftskämpfe bestreitet. Schon vorher war er Mitglied im Bonner Traditionsverein Turm Bonn, der sich später mit dem Verein Bonner Schachfreunde zum Bonner SK zusammenschloss. Dieser findet sich nach weiteren Fusionen heute im SC Bonn/Beuel wieder, dem Jürgen traditionell sogar noch heute angehört. So hat er die ganze Entwicklung unseres Schachsports in Bonn aktiv miterlebt. Dazu ging er noch als Beamter der Stadt Bonn für deren Betriebs-Team, das den Anfang der heutigen VdSF Bonn bildet, an den Start. Auf diesem langen Weg brachte er es, wie uns die DWZ-Karteikarte zeigt, auf 282 Turniere. Das ist absoluter Rekord im GSK. Und dieser Blick macht ferner deutlich, dass er viele Jahre eine große Stütze des Verbandsliga-Teams unseres Klubs war, ehe er - wie seine »alten« Freunde - freiwillig auf die Bezirksebene abstieg. Und beim genauen Hinsehen sieht man dann auch in diesem Archivblatt, dass er bis auf ein Jahr alle 14 Godesburg-Open mitgespielt hat und dazu schon viele Jahre bei allen Seniorenturnieren des Bezirks stets vorne mit dabei ist. Wahrlich eine beeindruckende Bilanz auf die er sicher gern an diesem Jubiläumstag zurückblickt.

Hans-Joachim Groß kam in eine Zeit des Aufbruchs zum GSK. Der Wechsel aus der beschaulichen kleinen Welt des langjährigen Spiellokals »Rheinischer Hof« (1976) war gelungen. Der 1. Vorsitzende Servatius Knebel konnte mit Christof Wulfken das 100. Mitglied begrüßen. Unsere 1. Mannschaft verpasste in der Oberliga Mittelrhein (heute Regionalliga) erst im Stichkampf der beiden Tabellenersten den Aufstieg zur NRW-Ebene. Es gab bereits sechs Mannschaften. Das Klubturnier wurde mit einer Meisterklasse und weiteren vier Klassen A, B, C und D als echte Rundenturniere gespielt. In der B-Klasse taucht erstmals der Name H. Groß auf. Und es gab auch die ersten Anfänge unserer vor einem Jahr endgültig nach 30 Jahren zu Ende gegangenen Klubzeitung GSK-Info. Wenn man die damals noch wenigen Hefte durchblättert findet man ihn dann auch mit einer gewissen Regelmäßigkeit bei den Turnieren des GSK und in den Mannschaften. Er tat sich aber auch hervor in Fragen der Organisation. So lag ihm sehr daran die Aufstellung der Ranglisten für die Mannschaftskämpfe durch ein System nachvollziehbar zu machen. Tätig war er auch im Turnierausschuss, ehe er dann 1991 im Vorstand die Position des Stellvertreters übernahm. Auch auf Bezirksebene hat er einige Jahre zunächst als 2. später dann 1. Vorsitzender und zeitgleich auch als 2. Vorsitzender im Schachverband Mittelrhein den GSK vertreten. Schachsportlich legte er dann eine längere Pause ein, ehe er Mitte dieses Jahrzehnts wieder zum Spielbetrieb, vor allem in den Mannschaftssport zurückfand. Hier gelang ihm dann auch als Mannschaftsführer ein überaus beachtlicher Erfolg. Er führte eine neugebildete 5. Mannschaft in der Bezirksliga unbesiegt zur Meisterschaft und zum Aufstieg. Völlig unerwartet gelang dann diesem Team nicht nur der Klassenerhalt in der Verbandsliga, sondern auch mit dem siebten Rang die beste Platzierung, die je eine »Fünfte« im GSK erreicht hat. Derzeit gehört er auch wieder dem Vorstand als Schriftführer an.

Den Dritten im Bunde der Jubilare, Dietrich Osswald, kennen viele Mitglieder nicht. Er war in den 80er und 90er Jahren eine der stärksten Spieler des GSK. Stets bei Einzelmeisterschaften im Klub, Bezirk und Verband ganz vorne zu finden. Als Stammspieler der 1. Mannschaft hat er maßgeblich zum Aufstieg des GSK in die NRW-Ebene beigetragen. Als Folge des Wechsels von Parlament und Ministerien nach Berlin ging seine aktive Mitgliedschaft im GSK 1996 zu Ende. Er hat aber in all den Jahren stets Kontakt zum Klub gehalten und Interesse an seiner Entwicklung bekundet.

Diesen drei Jubilaren sei noch einmal an dieser Stelle für drei Jahrzehnte Mitgliedschaft herzlich gedankt.

Günter Poell
 

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zuletzt geändert am 4. Juli 2011