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GSK 2. Mannschaft

Regionalliga SVM 2011/2012

Bericht Runde 8

Godesberger SK II - Aachen-Hörn I (6 : 2)

 

 

Tabellenführung mit umkämpften Sieg ausgebaut

Mit einem umkämpften, am Ende deutlichen 6:2 Sieg gegen Aachen-Hörn konnte die zweite Mannschaft des GSK am letzten Sonntag nicht nur die Tabellenführung in der Regionalliga verteidigen, sondern durch das Straucheln der direkten Konkurrenten sogar noch ausbauen. Die ärgsten Verfolger – SV Grünfeld und SK Würselen - haben jetzt drei Minuspunkte mehr auf ihrem Konto.

Der 6:2 Sieg gegen Aachen-Hören hört sich deutlich an, wesentlich deutlicher jedenfalls, als der Mannschaftskampf tatsächlich war. Nach einem schnellen ereignisarmen, taktisch vernünftigen Remis von Ulrich Rohde – Uli wollte in ausgeglichener Stellung nicht die Brechstange auspacken – gelang es meinem sympathischen Gegner, seine Stellung nach zwei Stunden völlig zu ruinieren und ein zweizügiges Selbstmatt aufs Brett zu zaubern. Offensichtlich war er von der längeren Anfahrt aus Belgien noch nicht ganz am Brett angekommen, mir blieb jedenfalls nichts anderes übrig als mich zurückzulehnen, der Zugpflicht genüge zu tun, dem von Sandro Kohns spendierten, ausgezeichneten Kuchen zu zusprechen und das Selbstzerstörungswerk zu bestaunen.

Etwas mühevoller aber dennoch sicher und nie gefährdet die etwa eine Stunde später folgenden Siege von Hans Lotzien und Sandro Kohn. Hans Gegner hatte die Eröffnung zwar durchaus vernünftig gespielt, ließ sich anschließend aber einen Bauern abdribbeln, ein schon entscheidender Vorteil für Weiß, den Hans sicher und routiniert verwertete. Genauso überzeugend agierte Sandro, dessen Gegner gierig einen Bauern mit Schachgebot gefressen hatte, dafür aber keinen sicheren Hafen für seinen König mehr fand. Ein paar kräftige taktische Zügen beendeten das Weiße Leiden zum eigentlich beruhigenden 3,5:0,5 Zwischenstand. Ein Blick auf die laufenden Partien ließen aber zunächst doch einige Sorgen aufkommen, wo denn nun der nötige Punkt zum Mannschaftssieg herkommen sollte. Sowohl Ferdi Roski – für mich ein ungewohntes Bild – als auch Thomas Stenzel – auch der verliert nur sehr selten – standen beide mit dem Rücken zur Wand, Matthias Gerusel am Spitzenbrett hatte zwar einen Bauern mehr, sein Gegner aber zumindest optische Kompensation in Form von offenen Linien gegen den schwarzen König sowie zweier herumwirbelnder Springer und bei Olaf Horstmann war die Stellungsbewertung eigentlich egal – ich vermute er stand zumindest nicht schlechter – da die Partie überdeutlich einer wilden Zeitnotschlacht entgegendriftete.

Sehr hilfreich war, dass nach Ferdis Niederlage, Thomas Gegner - vielleicht durch hartnäckigen Schwarzen Widerstand genervt - Schwächen bei der Verwertung eines gesunden Mehrbauerns zeigte, die Dinge zu schnell forcierte, Thomas sogar noch einmal Siegchancen gab und ihn schließlich ins Remis entschlüpfen ließ. Sehr hilfreich auch, dass Matthias Gegner in Zeitnot eine Qualität einstellte, die Matthias trotz einiger zeitnotbedingter Turbulenzen sicher verwertete. Blieb es an Olaf das Endergebnis herzustellen. Nach einem wilden Zeitnotgehacke – beide standen zwischenzeitlich wohl einmal auf Gewinn – erreichte Olaf zunächst mit wenigen Sekunden die Zeitkontrolle und wandelte anschließend zwei gefährliche, von einem mächtigen Läuferpaar unterstützte Freibauern zum Endstand von 6:2 um.

Stephan Bröhl

 

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zuletzt geändert am 23. Februar 2012