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27. Schach-Open Sulzfeld und 1. Integrationsopen beendet

vom 5. - 8. Mai 2016 in Sulzfeld (Landkreis Karlsruhe)

(Wolfgang Otto)


Sulzfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Karlsruhe in Baden-Würtemberg. Hier nahm ich am Schachopen über 7 Runden im A-Turnier nach Schweizer System teil. Dies fand über das verlängerte Wochenende vom 05. bis 08. Mai.2016 statt. Ich schloss mit respektablen 4,5 aus 7 Punkten ab. Die Ergebnisse und Paarungen können unter www.sk-sulzfeld.de/14639/16739.html eingesehen werden.

Im A-Turnier nahmen 118 Spieler mit 1 GM und 4 FM teil. Im B-Turnier kleiner als 1500 DWZ nahmen 76 Spieler teil. Angereist war ich bereits zwei Tage vorher, da ich das Schachturnier mit Urlaub verband. So unternahm ich auch zwei City-Touren, einmal besuchte ich Karlsruhe und einmal Heilbronn. Da Sulzfeld eher ein dörfliches Flair versprühte, erwartete ich nicht, dass ich auf bekannte Gesichter stossen sollte. Aber drei Leute waren mir bekannt.

Sebastian Brandt (DWZ 2204, GSK) spielte 5 Runden und erzielte 3,5 Punkte. Einigen ist sicher auch Alexander Ivanov (DWZ 1920) früher vom GSK bekannt. Nun für SV Rottweil spielend erzielte er den sensationellen 10. Platz mit 5 Punkten aus 7 Runden. Er verpasste leider nur hauchdünn den Ratingpreis unter 2000 DWZ um einen Platz. Doch brachte ihm das einen Zugewinn von 45 DWZ-Punkten und 41 ELO-Punkten. Gratulation.

Philipp Bongartz (DWZ 2133, nun SC Leimen) erzielte mit 3 Siegen, 3 Remis und nur einer Niederlage auch 4,5 Punkte. Das Turnier lief ohne Proteste und in harmonischer Weise in der neu errichteten Ravensburghalle ab. Einer Art großen Turn- und Mehrzweckhalle in der jeder Tisch separat und einzeln stand. Als Mittagsgerichte wurden frisch zubereitete Tagesgerichte zum günstigen Preis angeboten. Es gab wechselnd Schnitzel mit Reis, Roulade mit Salzkartoffeln oder Cevapcici mit Fladenbrot. Und das ohne TK-Produkte. Für den "kleinen" Hunger zwischendurch gab es auch zu bekommen etwa eine riesige Portion Pommes, Bockwurst oder frisch belegte Brötchen und Kuchen. Alles vom Veranstalter organisiert. Super.

Das Wetter war spitzenmäßig und lud zum biergartenmäßigen Verweilen ein. Ich selbst gewann die ersten zwei Runden. Verlor dann gegen einen 2400 Fidemeister chancenlos, um darauf leider noch eine Schlappe hinnehmen zu müssen. Dann kämpfte ich mich mit einem Remis und zwei weiteren Siegen auf den nun endgültigen 26. Platz zurück. Im Foyer konnte dann mit dem Gegner die Partie analysiert werden. Im Ganzen ein gelungenes Schachopen, eine Reise wert und weiter zu empfehlen.

Bericht von Wolfgang Otto
 

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zuletzt geändert am 12. Mai 2016