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21. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft

der Landesverbände

vom 10. - 16. September 2012 in Berlin-Spandau
 


Die Senioren-Mannschaftsmeisterschaft war eine durchweg gelungene Veranstaltung. Die Tunierorganisation und auch das ganze Ambiente des Johannesstifts in Spandau (mit viel Grün) ließ nichts zu wünschen übrig. Und wir, also NRW II, können mit unserem siebten Platz durchaus zufrieden sein. Immerhin rangierten wir auf der Setzliste erst auf Platz 12. Auch mein persönliches Ergebnis mit "3 aus 7" ist wohl akzeptabel für mich, da fünf meiner Gegner eine bessere DWZ-Zahl als ich hatten und ich immerhin gegen drei renommierte FIDE-Meister anzutreten hatte.

Wir (NRW II) waren von verschiedenen Orten her allesamt schon den Tag vorher angereist, begegneten uns dann in dem Hotel und begrüßten uns herzlich, die wir uns zwar alle kannten, aber uns zum Teil seit Jahren (oder sogar seit Jahrzehnten) nicht mehr begegnet waren. Da Udo Goy gerne das 2. Brett spielen wollte (er hatte nach der neusten DWZ-Auswertung auch 5 DWZ-Punkte mehr als ich), wurde noch einmal umgestellt. Wir gingen dann mit folgender Aufstellung an den Start: 1.Karlhein Bachmann 2. Udo Goy 3. Jochen Lehmensick 4. Werner Groß.

Nach großartigem Beginn (wir besiegten insbesondere in der 2. Runde mit Württemberg I einen der Favoriten mit 3 1/2 : 1/2!), konnten wir, so wie es allgemein auch erwartet wurde, unsere Spitzenposition letztlich nicht halten und mussten der Stärke der anderen Spitzenmannschaften Tribut zollen, indem wir gegen Niedersachsen I und ebenso gegen den amtierenden Meister Hessen I verloren. Durch den Endrundensieg gegen Rheinland-Pfalz I gelangten wir immerhin aber noch auf den ehrenvollen siebten Platz, nur einen Mannschaftspunkt und einen halben Brettpunkt hinter NRW II, die diesmal nur 5. wurden. Werner Groß gewann den Brettpreis für das 4. Brett. Ein schöner Erfolg! (Etwas Glück gehört natürlich mit dazu: Einmal überschritt sein Gegner in einer für ihn keinesfalls schlechteren Stellung die Zeit).

Ich selbst hatte im späteren Verlauf des Turniers nicht mehr viel Glück. Gegen FM Dr. Dornieden verlor ich unnötigerweise ein Damenendspiel nach 60 Zügen ...

Ach, fast hätte ich es vergessen: Souveräner Sieger wurde diesmal Baden I, da die Mitfavoriten Hessen I und NRW I gleich zu Beginn patzten ...

Jochen Lehmensick

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zuletzt geändert am 1. Oktober 2012