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GSK-Vereinsmeisterschaft 2009

Bericht Runde 2

 

Viel Spannung

Die zweite von acht Runden der Klubmeisterschaft des Godesberger SK brachte neben vielen Siegen der Favoriten auch erneut einige Überraschungen (Resultate Runde 2). So erkämpfte das 16-jährige Talent Omid Edalati gegen einen der drei Titelverteidiger, Robert Biedeköpper, ein Remis. Auch der Erfolg des Bezirksligisten Alexander Ivanov gegen Sebastian Brandt aus der an der Spitze der Tabelle liegenden Verbandsliga-Truppe GSK IV wurde wohl nicht erwartet. Franziska Bojahr aus der Jugendabteilung, die schon in der ersten Runde eine gute Partie (gegen gp) spielte und nur ganz knapp verlor, sicherte sich ein sehr wertvolles Remis gegen Senior Siegried Koch. Das gelang auch dem Chronisten gegen WFM Olga Lopatin. Und nicht zuletzt wird Gerd Moos aus der Erfolgsmannschaft GSK V mit dem Remis gegen den geteilten Klubmeister Ullrich Rohde auch zufrieden sein.

In Runde 3, die erst am 13. Februar ausgetragen wird, kommt es nun mit den Spielen Jochen Lehmensick (Klubmeister 2004/5) gegen Thomas Stenzel (Klubmeister 2002/3 und 2006/7) sowie Andreas Kräußling gegen Alexander Ivanov zu den beiden Spitzenpaarungen der noch verlustpunktfreien Teilnehmer. Hier freuen sich ganz sicher viele seiner Freunde, dass Jochen Lehmensick nach der schweren Wirbelsäulenoperation wieder erfolgreich am Klubleben teilnehmen kann. Weiter so, Jochen. Auch die Partie zwischen dem zweiten geteilten Klubmeister des Vorjahres Ulrich Rohde und dem ebenfalls mit zwei Siegen gut gestarteten Tim Klusmann verspricht Spannung.

Die Runde 2 hatte einen guten Verlauf. Die neue Anordnung des doppelten Turniersaales bewährte sich erneut. Die Veranstalter müssen aber noch weitere Probleme lösen. Obwohl der Klub jetzt - anders als früher - über vier Spiel-Räume (!!) verfügt, ist es noch nicht völlig gelungen die beiden Turnierräume frei von den störenden Analysen zu halten. Nicht nur manche Kontrahenten selbst befleißigen sich nach der Partie einer wort- und gestenreichen Bestandsaufnahme, sondern auch noch dafür bekannte Zuschauer, die am Turnier selbst nicht teilnehmen, fühlen sich laufend veranlasst aufzuzeigen was sie selbst für gute Ideen in der einen oder anderen Stellung hatten. Das stört natürlich alle die, die noch spielen. Den einen mehr, den anderen weniger. Vor allem, wenn dies auch noch am Nebentisch geschieht. Oft ist es nur ein wenig gedankenlos, wenn aber dann die Turnierruhe erbeten wird, und sich das Ganze fortsetzt ist es eine grobe Unsportlichkeit. Und dabei ist es völlig unerheblich ob laut gesprochen oder ‚geflüstert’ wird. Letzteres stört manchmal sogar mehr die Konzentration nebenan. Wer seine Partie analysieren will gehe bitte auf die Galerie (auch dort leise sprechen) oder in den Klubraum, den wir intern auch ‚Vorstandszimmer’ nennen. Die Turnierleitung und Ihre Helfer werden ab Runde 3 freundlich aber wenn nötig auch ganz bestimmt für Turnierruhe sorgen. Damit nicht noch weitere bedauerliche Rücktritte langjähriger Mitglieder vom Turnier zu beklagen sind. Was andernorts in Turnieren unter weit weniger großzügigen Bedingungen wie der GSK sie hier hat möglich ist, was für alle Mannschaftskämpfe gilt, das sollte auch bei uns eigentlich doch selbstverständlich sein.

Ein Bericht von
Günter Poell

 

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zuletzt geändert am 26. Januar 2009