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GSK-Pokalmeisterschaft 2015

von Hans Lotzien (19. September 2015)

Neues aus dem Vereinsleben - Freitag war Pokaltag

Nach mehrfachen Aufrufen unseres Spielleiters Michael Senkowski fanden sich schließlich 14 Spieler bereit, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

Die Spitzenpaarung der Vorrunde war ohne Frage die Partie Lotzien – Köhler. Ohne große Vorbereitung ging ich in die Partie und war überrascht, dass Schachfreund Köhler meinen Eröffnungszug e4 mit e5 beantwortete. In einer Partie ohne große Höhepunkte konnte ich relativ locker mein gestecktes Ziel (remis) erreichen. Laut meines Gegners stand ich bei meinem Remisangebot leicht besser.

In der folgenden Schnellschachpartie hatte ich (mit vertauschten Farben) auch keine Probleme, eine sichere Stellung zu erlangen. Das Remisangebot meines Gegners nahm ich gerne an. Ernst Schulte Geers meinte allerdings, dass ich diese (für mich bessere) Stellung ohne Not hätte weiterspielen können.

Wie hätte ich auch wissen können, welches Drama sich für mich in den anschließenden Blitzpartien abspielen würde. In der ersten. Partie konnte ich (zu meiner Überraschung) einem ziemlich ausgeglichenen Turmendspiel eine Wende geben und stand mit zwei Mehrbauern klar auf Gewinn. Bei der Umwandlung meines b-Bauerns fand ich die Dame nicht, mein Gegner reklamierte und es entstand große Hektik. Als er meine Dame mit seinem Turm schlug hatte mein Gegner noch 4 Sekunden (gegen 6 Sekunden) auf der Uhr. Warum ich dann die Zeit überschritt, ist mir bis heute noch nicht klar geworden.

Dem Remis musste eine zweite Partie folgen. Im Mittelspiel konnte ich mit den schwarzen Steinen in ein für mich vorteilhaftes doppeltes Turm/Dame Spiel abwickeln. Neben der guten Stellung hatte ich enormen Zeitvorteil. Leider stellte ich im weiteren Verlauf der Partie einer meiner Mehrbauern ein und es kam zu einem Damenendspiel. In gewonnener Stellung stellte ich dann bei einem Zeitverbleib von 19 Sekunden meines Gegners (ich selbst verfügte noch über 32 Sekunden) den König ein.

Sehr unglücklich und traurig verlies ich dann (ohne noch einen Blick auf die anderen Partien zu werfen) das Vereinslokal. In der Nacht gingen mir noch mehrfach die gewonnenen Stellungen durch den Kopf. Das freundliche Angebot von Gerd Schniggenberg, mich heute zur Bezirksblitzeinzelmeisterschaft in Lohmar mitzunehmen, lehnte ich ab. Nach der gestrigen Pleite schaue ich mir lieber das Spiel meiner Tochter in Bad Neuenahr an. Vielleicht hat sie mehr Glück.

Bericht von Hans Lotzien
 

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zuletzt geändert am 23. September 2015